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Sternbeck: "Es ist viel zu tun im neuen Jahr"

Neustadt Sternbeck: "Es ist viel zu tun im neuen Jahr"

Mit dem Jubiläumsfest 800 Jahre Neustadt und der Unterbringung von 550 Flüchtlingen war die Stadtverwaltung gut beschäftigt. Dennoch habe man 2015 weitere Projekte auf den Weg gebracht, sagt Bürgermeister Uwe Sternbeck.

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Neustadts Bürgermeister Uwe Sternbeck hat sich für 2016 viel vorgenommen.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. In diesen beiden Bereichen habe sich erneut gezeigt, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit in der Kommune sei. „Dank an die Ehrenamtlichen, das ist der Tenor für 2015“, sagt Sternbeck.

Wichtigstes weiteres Ereignis aus Sicht des Bürgermeisters ist die Gründung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden und die Entscheidung für Uwe Hemens als deren Geschäftsführer. Sternbeck hatte den neuen Wirtschaftsförderer, der im April die Arbeit aufnehmen soll, eine Woche vor Weihnachten vorgestellt.

Überdies habe man einen Förderantrag für eine neue Sporthalle am Gymnasium beim Bund gestellt und die Anerkennung der Förderregion Meer und Moor erreicht, zu der Neustadt, Wunstorf und die Wedemark gehören.

Mit guten Platzierungen im Landeswettbewerb Unser Dorf hat Zukunft hätten Dudensen und Wulfelade bewiesen, wie lebendig die Neustädter Dörfer sind. Mit städtischer Zuarbeit ist der neue Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) unter Regie der Region Hannover entstanden. Auch die Entscheidung über das neue Schwimmbad stehe nun in Kürze bevor - am 7. Januar beschäftigt sich der Rat damit.

Für 2016 bleibe natürlich reichlich zu tun, so Sternbeck. Weichenstellungen für die Zukunft der Feuerwehren stehen bevor, auch der Bau des neuen Feuerwehrzentrums an der Nienburger Straße werde Gestalt annehmen. Mit einer Baustelle dort rechne er aber noch nicht, so Sternbeck.

Auch die Arbeit am Pilotprojekt Kooperativer Hort, bei dem Schulen und Kindergärten zusammenarbeiten, werde weitergehen, sagt der Bürgermeister.

In Sachen Rathaus und Innenstadtgestaltung gehe sorgfältige Planung vor Schnelligkeit, so Sternbeck. Er verspricht, dass auch die Bürger beteiligt würden - ebenso wie am neuen Leitbild für die Stadt.

Und er ruft dazu auf, im September zur Kommunalwahl zu gehen - oder sich selbst zur Wahl zu stellen. „Hier vor Ort werden doch die Entscheidungen getroffen, die die Menschen direkt betreffen und angehen“, sagt er.

FDP/Bürgerforum fordern breite Debatte ein

Die Fraktion FDP/Bürgerforum schaltet sich in die Debatte ums neue Rathaus ein. Thomas Iseke (FDP) und Dirk Salzmann (Bürgerforum) sprechen sich für ein eigenständiges Rathaus auf städtischen Flächen aus – ähnlich wie Grüne und Stadtverwaltung.

SPD und CDU haben ihrerseits beantragt, die Stadt möge das ehemalige Kaufhaus dazukaufen und dann auf deutlich größerer Fläche ein Gebäude bauen lassen, das Platz für Rathaus und Einzelhandel bietet. Dies dürfe aber nicht im Schnellverfahren entschieden werden, sagt Salzmann, der stattdessen eine breite Debatte einfordert. Diese dürfe auch nicht dadurch umgangen werden, dass man die städtischen Wirtschaftsbetriebe mit dem Kauf der Immobilie beauftragt.

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