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Der Würger fasziniert immer noch

Neustadt Der Würger fasziniert immer noch

Fast sieben Jahrzehnte nach seinem gewaltsamen Ableben fasziniert der „Würger vom Lichtenmoor“ immer noch die Menschen der Region zwschen Neustadt und Walsrode

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Der Stein im Lichtenmoor steht an der Stelle, wo der gefürchtete Würger 1948 gestreckt wurde.

Quelle: r

Rodewald. Der Würger vom Lichtenmoor geht in die Winterpause. Eine Fahrradtour zum Wolfsstein soll das Saisonende der erfolgreichen Sonderausstellung im Heimatmuseum Rodewald über den letzten hiesigen Nachkriegswolf einläuten.

Der Wolfstein kennzeichnet den Ort, an dem der „Würger“ sein Ende gefunden hat. Er liegt verborgen im großen Forst zwischen Rodewald und Ahlden. Trotzt Ausschilderung ist er nicht leicht zu finden. Darum möchten Mitglieder des Museumsvereins Rodewald dorthin führen und dabei  mit Teilnehmern über das Leben des legendären Wolfs plaudern.
Treffpunkt ist am Sonntag, 23. Oktober, um 13.30 Uhr am Heimatmuseum Rodewald. Dort findet zum Auftakt eine Führung durch die Sonderausstellung statt. Gegen 14 Uhr startet die Fahrradtour.
Gegen 14.30 Uhr können sich weitere Teilnehmer der Tour in Rodewald u.B. am Ortsausgang Richtung Nienhagen/Gilten anschließen. Von da geht es ab in die Natur und gegen 15 Uhr hat die Gruppe den Wolfstein erreicht. Mitten im tiefen Wald gibt es eine kleine Stärkung. Gegen 16 Uhr wird die Gruppe zurück sein.
Anmeldungen sind nicht erforderlich. Wer mitmachen möchte, ist herzlich willkommen.

Vor fast 70 Jahren war das Tier von Jägerhand gestreckt, weil er furchtbar unter den Nutztieren in Rodewald und Umgebung gewütet haben soll. Sein präpariertes Haupt ist im Heimatmuseum Rodewald zu sehen. „Die historische Entwicklung der Beziehung zwischen Mensch und Wolf ist Thema der Ausstellung“, sagt Marita Behncke vom Vorstand des Museumsvereins. Jetzt, da Wölfe in Niedersachsen wieder heimisch würden, gebe es den aktuellen Bezug zur Gegenwart. Das Miteinander von Mensch und Raubtier werde viel diskutiert. Die Ausstellung solle dem gerecht werden.

Auf jeden Fall hat sie wieder ihr Publikum gefunden: Der junge Rodewalder Alexander-Conrad Schütt hat als 350ster Besucher die Ausstellung besucht. Am Sonntag, den 30. Oktober vom 15 bis 17 Uhr ist sie zum vorerst letzten Mal zu sehen.


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Der Stein im Lichtenmoor steht an der Stelle, wo der gefürchtete Würger 1948 gestreckt wurde.

Quelle: r

Von Dirk von Werder

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