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FDP: Marktstraße Süd verkaufen

Neustadt FDP: Marktstraße Süd verkaufen

Weil die Nachfrage nach Einzelhandelsflächen offenbar steigt, fordern FDP und Bürgerforum im Rat jetzt einen Verkauf der für ein städtisches Rathaus geplanten Flächen dort.

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Der aktuelle Plan: Zwischen Marktstraße (oben) und Herzog-Erich-Allee (unten) erstrecken sich Einzelhandelsgebäude (1, 3, 4, 5) und der neue Verwaltungssitz (2). Übergänge sind teils fließend.x

Quelle: Stadt Neustadt

Neustadt. Einen Tag, nachdem Neustadts Verwaltungsspitze den Stand der Dinge zum geplanten Rathausbau auf Flächen südlich der Marktstraße vorgestellt hat, warten Kritiker dieser Pläne mit einer neuen Variante auf: Die Stadt soll die Gunst der Stunde nutzen und das Areal verkaufen. FDP/Bürgerforum haben einen entsprechenden Antrag eingebracht. Thomas Iseke (FDP) begründet ihn: "Es war ursprünglich immer Ziel der Stadt, dort großflächigen Einzelhandel anzusiedeln. Das Rathaus dort war nur eine Notlösung." Als Verwaltungssitz eigne sich die bisherige Fläche an der Nienburger Straße hervorragend. Die "1a-Lage" inmitten des Zentrums an der Marktstraße sei dafür zu schade. Und da auch Stadtplaner Friedrich Wippermann vom gestiegenen Interesse von Investoren an den Flächen gesprochen habe, müsse die Stadt jetzt handeln.

Aus aktueller Sicht erscheint der Antrag eher chancenlos. Zu sehr haben sich vor allem die großen Fraktionen SPD und CDU bisher auf den Rathausstandort-Marktstraße Süd festgelegt. Politiker beider Fraktionen propagieren dort ein Nebeneinander von Einzelhandel und Verwaltung. Die offenbar guten Aussichten auf eine Vermarktung von Handelsflächen haben derweil auch die Fraktion der UWG auf den Plan gerufen. Fraktionschef Willi Ostermann hat eine Anfrage an die Verwaltung formuliert. Die solle dem Rat konkret mitteilen, "welche Handelsketten für wieviel Fläche" Interesse bekundet hätten, auch für welche Einzelhändler und Dienstleister entsprechendes gelte. "Die Ratspolitiker haben ein Anrecht zu erfahren, wie konkret Anfragen sind", sagt Ostermann.

Von Dirk von Werder

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