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Leckeres Erntefest in der Kindertagesstätte

Neustadt Leckeres Erntefest in der Kindertagesstätte

Die Äpfel frisch vom Baum, die Kartoffeln vom Feld: Esperker Kinder waren ernten.

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Hoch auf dem grünen Wagen kommen die Kinder von der Kartoffelernte zurück.

Quelle: Chadde

Esperke/Vesbeck. Heißa, es geht auch (mal) ohne Erzieher: Die Kinder der DRK-Tagesstätte Esperke wurden von Eltern betreut, während sich die Erzieher bei einem Studientag weiterbildeten. Passend zur Erntezeit ging es mit den Eltern durch die Natur.
Äpfel gab es frisch vom Baum. So schmecken sie am besten. Doch die grünen oder rotwangigen Äpfel kann man auch in Scheiben schneiden und dörren, was vor einst eine übliche Konservierungsmethode war. Apfelmus oder Apfelsaft, das wissen die Kinder, sind köstlich. Da die vielen kleinen und großen Helfer in der Apfelplantage eifrig unterwegs waren, kam Obst für 240 Liter Apfelsaft zusammen. „Das haben die Eltern der Kita gespendet“, freut sich Erzieherin Christine Meyer-Meis.
Den Äpfeln, die an Bäumen wachsen, folgten die „Erdäpfel“, die Kartoffel, die ursprünglich aus Südamerika stammt. Zum Ende der „Erntewoche“ ging es zum Einsatz an Vesbecks Langen Kamp, wo die Familie Thurmann, zu der Landwirtssohn Luca gehört, Kartoffeln der Sorte Agria anbaut.
Mutter Meike Thurmann spannte einen Hänger voller staunender Kinder hinter den 150 PS starken Fendt und los ging es. „Früher nannte man das stoppeln“, erklärte Meike Thurmann den eifrigen Sammlern, die jeweils mehrere Kilo Kartoffeln im Sack mit nach Hause nehmen durften.
„Das hat richtig Spaß gemacht“, fand Erzieherin Marina Koch und weiß: die kleinen Kartoffelkönige können Thurmanns Knollen demnächst in anderer Form auf dem Teller haben: als Pommes Frites. Dafür wir die Sorte angebaut. Was man sonst noch Leckeres mit Kartoffeln und Äpfeln anstellen kann, wird in Kürze in der Kita ausprobiert: Apfelmus mit Kartoffelbrei, „auch „Himmel und Erde“ genannt. biert. So könnten die Kinder einen Klassiker der Hausmannskost herstellen, bei dem Apfelmus und Kartoffelbrei zusammen serviert werden und sich ganz poetisch „Himmel und Erde“ nennen.

Von PATRICIA CHADDE

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