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Fünf neue Freunde und auch Helfer

Neustadt Fünf neue Freunde und auch Helfer

Neue Gesichter bei der Polizei: Fünf junge Beamte treten im Einsatz- und Streifendienst an.

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Neu dabei: Theresa Nitschke (von links), Dennis Thiele, Friedrike Lampenscherf, Christos Savvopoulos, Dennis Veismann.x

Quelle: von Werder

Neustadt. Drei Jahre Polizeiakademie liegen hinter den 23 bis 26 Jahre alten Kommissaren und Kommissarinnen, sowie bis zu drei weitere Jahre bei der Bereitschaftspolizei; Einsätze bei Demonstrationen, Fußballspielen. Jetzt also der "normale" Dienst; Schicht im Kommissariat an der Theodor-Heuss-Straße oder der Dienststelle in Mandelsloh.

Alle fünf werden im Einsatz- und Streifendienst eingesetzt - bei Verkehrsunfällen, Kontrollen, Streifenfahrten. "Mal sehen, was kommt", sagt Theresa Nitschke, geboren und aufgewachsen in Weimar, "wir sind jedenfalls sehr herzlich aufgenommen worden". Und entsprechend freundlich, aber auch aufmerksam wollen sie ihren Dienst in Neustadt versehen.

"Neustadt ist schon etwas besonderes", sagte gestern Kommissariatsleiter Gerd Klingenberg seinen jungen Kollegen  "Über 30 Dörfer auf 357 Quadratkilometern Fläche. Das ist immerhin die achtgrößte Kommune Deutschlands." Auch wenn sie mit knapp 46000 Menschen "eben nicht zu den einwohnerstärksten zählt".

Nitschke kommt aus Weimar, ihr Kollege Dennis Veismann aus Ibbenbühren, die übrigen drei Neulinge sind in Neustadts Nachbarschaft aufgewachsen: Christos Savvopoulos in Garbsen, Friedrike Lampenscherf in Linsburg und Dennis Thiele in Großenheidorn. Wie lange sie in Neustadt bleiben? Schwer zu sagen. "Junge Kollegen haben heute sehr gute Chancen bei der Polizei", sagt Klingenberg, "sie müssen aber auch flexibel sein, über den Tellerrand schauen." Polizeibeamte, die über Jahrzehnte an ein und derselben Dienststelle seien, gebe es immer weniger.

Im Schichtdienst ganz bedarfsgerecht

Neustadts Polizei hat inklusive der Dienststelle Mandelsloh 60 Mitarbeiter, davon 55 im aktiven Polizeidienst. Von diesen wiederum arbeiten 35 im Einsatz- und Streifendienst (ESD) unter Rolf Wenda, 17 im Kriminal-Ermittlungsdienst (KED) mit Chef Jürgen Winkler. Leiter der gesamten Einheit ist der Erste Hauptkommissar Gerd Klingenberg. Der Schichtdienst arbeitet "bedarfsorientiert", je nach zu erwartender Aufgabenvielfalt. "Dienstagnacht brauchen wir erfahrungsgemäß weniger Leute als Sonnabend auf Sonntag", erklärt Klingenberg. Entsprechend würden die Schichtdienste aufgestellt. KED-Chef Winkler ergänzt: "Wir arbeiten hier außerordentlich gut zusammen." Bei Ausfällen im Streifendienst helfen Kriminalermittler und umgekehrt. vw

Von Dirk von Werder

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