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Dieser ZOB mag wohl gefallen

Neustadt Dieser ZOB mag wohl gefallen

Noch ist kein Passagier eingestiegen, kein Bus abgefahren: Doch der neue ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) geht mit einigem Vorschusslorbeer an den Start. Neustadt ist gespannt auf den 12. Dezember, dann wird der Bau eröffnet.

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„Sieht schick aus“: Marion (links) und Katja Kubanek nehmen den neuen Busbahnhof in Augenschein. In zwei Wochen wird der Zaun beiseitegeräumt.

Quelle: Dirk v. Werder

Neustadt. „Was ich sehe, gefällt mir“, sagt Katja Kubanek, die mit Mutter Marion das Gelände in Augenschein nimmt. Sie lebt mittlerweile in Baden, freut sich dennoch: „In Neustadt passiert was, das ist schön.“

Mit rund 8,5 Millionen Euro war der Bau kalkuliert. Ob das Geld reicht, steht noch nicht fest; der Zeitplan indes wurde weitgehend eingehalten. Der neue Busbahnhof ist für gestiegene Anforderungen ausgelegt: für mehr Busse, die an- und abfahren, auch für größere Fahrzeuge.

Im Vorfeld hatte es Kritik gegeben, so an der Parkplatzsituation. Auch jetzt ist noch nicht abzusehen, ob und wie die Erreichbarkeit mit dem Auto funktioniert. Denn Parkplätze wird es nur auf der Westseite der Bahn geben. Lediglich vier Taxi-Stellplätze sind vorgesehen, außerdem drei sogenannte Kiss-and-ride-Plätze, an denen Autofahrer Reisende absetzen und gleich weiterfahren sollen. Auch der Abriss des Blumen-Kiosks an der Zufahrt zur Landwehr war vor Baubeginn umstritten, Inhaberin Christine Kaspar hat auf der anderen Seite der Landwehr einen neuen Betrieb eröffnet.

Der neue ZOB geht offiziell am Sonntag, 13. Dezember, in Betrieb. Der provisorische Busstopp an der Wunstorfer Straße wird zurückgebaut. Gefeiert wird der Neubau am 12. Dezember: Region, Regiobus und Stadt laden ein. Es gibt einen Info-Stand, Musik und Heißgetränke. Für Eintopf und Bratwürstchen sorgt, solange der Vorrat reicht, die Feuerwehr Neustadt. Beginn ist um 12.30 Uhr, Treffpunkt neues Servicegebäude.

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