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Diskussion über Änderungen beim Wochenmarkt

Neustadt Diskussion über Änderungen beim Wochenmarkt

Freitag ist Markttag - und muss es bleiben, sagt Ratskellerwirt Christian Nehring. Er hat deutliche Worte für andere Pläne: „Wie töricht ist es, eine der letzten Attraktionen, die die Innenstadt zu bieten hat, aufs Spiel zu setzen?“

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Marktzeit ist die besucherstärkste Zeit im Zentrum. Händler locken jeden Freitag Tausende in die Stadt.

Quelle: Archiv

Neustadt. Nehring kennt alle regelmäßigen Marktbeschicker - den Fisch-Otto, den Gemüse-Walther, Dagmar Schulze mit ihren Blumen, die Textilhändler Karin und Kurt Börsing. Alle kommen aus der Umgebung mit einem Angebot, das gekauft wird - und sind seit vielen Jahren dabei. „Die kommen bei jedem Wetter“, sagt Nehring.

CDU-Politiker um den neuen Ratsfraktionschef Sebastian Lechner hatten vor Tagen angekündigt, „das Marktkonzept zu überdenken“. Wichtigste Stoßrichtung: der Tag des Wochenmarktes. Lechner favorisiert den Sonnabend, damit Berufstätige ihren Wochenendeinkauf decken, danach im Zentrum bleiben und die City beleben.

„Das Risiko wäre unkalkulierbar“, sagt Nehring dazu. Die guten und bewährten Marktbeschicker hätten ihre Tage genau verplant. Die seien am Freitag in Neustadt, am Sonnabend in Burgdorf oder auf dem Klagesmarkt in Hannover. „Die wechseln doch nicht nur, weil es die vage Aussicht gibt, dass das Geschäft in Neustadt auch am Sonnabend laufen könnte.“

Seiner Meinung nach gibt es in der Stadt genügend Spielraum für Verbesserungen. „Warum also infrage stellen, was bisher funktioniert?“

Auch die Kritik an der Auswahl der Marktbeschicker mag Nehring nicht teilen: „Warum soll dort keine preiswerte Kleidung angeboten werden? Es gibt in Neustadt viele Menschen, die diese kaufen, weil sie darauf angewiesen sind.“

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