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Dorfbewohner punkten mit Eigeninitiative

Esperke Dorfbewohner punkten mit Eigeninitiative

Die Dorfgemeinschaft in Neustadts Norden will mehr Sicherheit für Radler auf der Landesstraße zwischen Esperke und Warmeloh - das teilten rund 30 Anwohner Bürgermeister Uwe Sternbeck mit.

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Bürgermeister Uwe Sternbeck (Zweiter v. l.) besichtigt das von Mitgliedern des Realverbandes in Eigenregie erneuerte Warmeloher Spritzenhaus.

Quelle: Uwe Kreuzer

Esperke. Die Bewohner in Neustadts Norden packen gern mit an, um Projekte in ihren Dörfern voranzubringen: Bei seinem Besuch in Esperke und Warmeloh hat Bürgermeister Uwe Sternbeck von der Dorfgemeinschaft gleich mehrere Angebote zur Unterstützung erhalten.

Rund 30 Einwohner haben das Stadtoberhaupt bei dessen Sommertour durch die beiden Dörfer begleitet und Sternbeck ihre Anliegen geschildert. Unter anderem möchte die Dorfgemeinschaft an einem Teilabschnitt der Landesstraße zwischen Esperke und Grindau einen befestigen Weg für Fahrradfahrer und Fußgänger bauen.

Zwar nutzen die Radler in der Regel die Wege durch die Feldmark, genau auf Höhe der scharfen Kurve müssen sie aber für gut 200 Meter auf der Hauptstraße fahren, um zum nächsten Feldweg zu gelangen. „Die Stelle ist sehr unübersichtlich. Ein provisorischer Radweg würde die gefährliche Lage deutlich entspannen“, sagt Ortsratsmitglied Jens Metterhausen (CDU). Von dem Vorschlag der Dorfgemeinschaft, mit städtischer Unterstützung einen Schotterweg anzulegen, zeigte sich Sternbeck sehr angetan.

Zudem haben die Bürger vorgeschlagen, den alten Zaun am Sportplatz in Eigenregie abzureißen. Die Stadt würde damit Geld sparen und könnte im Gegenzug einen neuen Zaun setzen.

Größtes Sorgenkind der Orte bleibt bis 2017/18 die Ortsdurchfahrt. Dann lässt das Land die Straße erneuern. Um zu verhindern, dass sie danach zur Rennstrecke wird, wünschen sich Anwohner, dass eine Verkehrsinsel auf Höhe des Friedhofs in die Planungen mit einbezogen wird.

von Benjamin Gleue

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