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Baubeginn an Hagens neuer Krippe

Gemeinschaftsprojekt Baubeginn an Hagens neuer Krippe

Dieses Gemeinschaftsprojekt sucht seinesgleichen: Mit vereinten Kräften und viel Eigenarbeit macht sich der Dorfgemeinschaftsverein Hagen an den Ausbau eines alten Bauernhauses in der Dorfmitte zur Tagesstätte für 15 Kinder. Das Haus, Baujahr 1833, wird komplett entkernt und neu aufgebaut.

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Neues Projekt der Dorfgemeinschaft Hagen: Ein Fachwerkhaus, Baujahr 1833, wird zur Krippe umgebaut.

Quelle: Kathrin Götze

Hagen. Fast eine halbe Million Euro nimmt der Verein dafür in die Hand, bekommt Unterstützung von Land und Stadt. "Wir bekommen viel Zuspruch und Zuwendung", sagte der Vereinsvorsitzende Frank Hahn bei einer Feier zum Baubeginn am Freitagabend. Trotzdem bleibt der Dorfgemeinschaft ein Eigenanteil von 50.000 Euro, der großteils in Form von Eigenarbeit geleistet wird. "In D-Mark hätt' ich Angst davor gehabt", scherzte Volksbanker Hahn.

Das Gebäude, drittältestes Haus im Dorf, gehörte zuletzt der Familie Busse, ist Geburtshaus des Heimatforschers Heinz Busse, des Ehrenvorsitzenden im Dorfgemeinschaftsverein. Es ist ein klassisches Bauernhaus, in dem einst neben der Familie auch das Vieh untergebracht war: Nahe dem großen Eingangstor sind noch die Boxen für Kühe und Schweine zu erkennen. Letzte Einwohner des Hauses waren Fritz und Christa Busse, die 1959 ins neu gebaute Nachbarhaus umsiedelten, seitdem dient das Gebäude vor allem als Lagerraum. Nachkomme Andreas Busse hat es der Dorfgemeinschaft zum günstigen Preis überlassen.

Fachwerk und Dachbalken bleiben stehen, soweit möglich, dazwischen wird viel erneuert. Unter anderem soll eine Zwischendecke eingezogen werden, um im oberen Geschoss Platz für Büro- und Besprechungsräume sowie ein kleines Dorfarchiv zu schaffen. Wenn alles gut geht, könne die neue Krippengruppe im nächsten Frühjahr einziehen, sagt Hahn. Die Dorfgemeinschaft betreibt das "Storchennest" selbst, als Erweiterung der nahen Kita Spatzennest", die der Verein gründete, betreibt und kürzlich erweitert hat.

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Von Redakteur Kathrin Götze

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