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Drei Ensembles bringen „Paulus“ in die Klosterkirche

Mariensee Drei Ensembles bringen „Paulus“ in die Klosterkirche

Nur mit viel Aufwand ist so ein imposantes, groß angelegtes Werk auf die Bühne zu bringen: Unter der Gesamtleitung von Claus Ulrich Heinke führte die Singakademie Niedersachsen zusammen mit der Städtischen Cantorei Lüneburg und der Sinfonietta Lübeck das opulente Oratorium „Paulus“ von Felix Mendelssohn Bartholdy in der Klosterkirche auf.

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Mehr als 150 Sänger und Instrumentalisten wirken beim „Paulus“-Oratorium in Mariensee mit. Faber

Quelle: Carola Faber

Mariensee. Mehr als 150 Mitwirkende begeisterten mit einer glanzvollen Klangsprache, die niemanden unberührt ließ.

Heinke gelang es, alle Beteiligten zu einer klanglichen Einheit zu verschmelzen und so die Schönheit des dynamischen Werks voll erblühen zu lassen. „Das ist eine irre Musik“, äußerte spontan eine Zuhörerin. Begeisterung und stiller Genuss waren den Besuchern in der voll besetzten Klosterkirche gleichermaßen anzumerken. Einige verfolgten gebannt jedes Detail und jede Geste, andere Zuhörer sogen die Botschaften des Werks mit geschlossenen Augen auf.

Mendelssohn Bartholdys Oratorium beschreibt den Werdegang und die Wandlung des Saulus zum Apostel Paulus und stellt zugleich einen Gang durch die Musikgeschichte von filigran barocken bis zu voluminösen romantischen Elementen dar. Souverän und mit klarem Ausdruck interpretierten auch die Solisten Isabell Bringmann (Sopran), Jan Remmers (Tenor) und Markus Volpert (Bass) ihre Partien.

Dem Chor und Orchester gelang es, das kunstvoll komponierte Werk mit seinen intensiven textlichen und musikalischen Aussagen in beeindruckender Weise umzusetzen.

Von Carola Faber

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