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Edeka-Markt: Anwohner sind beunruhigt

Bordenau Edeka-Markt: Anwohner sind beunruhigt

Einen neuen Einkaufsmarkt im Ort wünschen sich viele Bordenauer. Doch es gibt nicht nur Zustimmung zu den Plänen. Vor allem der neue Standort bereitet den künftigen Anwohnern Kopfzerbrechen.

Bordenau. Was den gewählten Standort am Steinweg angeht, sind insbesondere Anwohner wenig begeistert. Sie äußern Protest und stellen viele Fragen. Auch Unterschriften haben sie gesammelt: Nach Auskunft von Anwohnerin Annegret Scholz kamen binnen weniger Tage rund 100 Signaturen zusammen.

Insbesondere der Verkehr macht ihnen Sorgen. Bereits jetzt sei der Steinweg eine viel befahrene „Rennstrecke“, trotz vorgeschriebenem Tempo 30. Die Anwohner rechnen mit deutlicher Zunahme des Verkehrs, auch etwa in der Straße Zum Dorfteich.

Insbesondere auf diese schmale und schadhafte Anliegerstraße bezieht sich die Frage, wer für die Verkehrssicherheit aufkommt - die Anwohner befürchten, bei einem Ausbau womöglich selbst zur Kasse gebeten zu werden. Was den Lieferverkehr angeht, können die Vertreter der Edeka beruhigen: Angeliefert wird aus einem Lager in Lauenau, zweimal wöchentlich. Einen Hinweis auf die Verkehrserwartung gibt die Tatsache, dass 60 Stellplätze geplant sind.

Was die Lage des Marktes auf dem Grundstück angeht, hat Ortsbürgermeister Harry Piehl einen Vorschlag zur Güte gemacht: Statt am Friedhof könnte das Gebäude an der Westseite des Grundstücks errichtet werden, um als Schallpuffer zur Wohnbebauung zu dienen. Das sei auch beim alten NP-Markt geschehen. Und zwei alte Eichen am Friedhof wären dann auch nicht im Weg.

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