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Ehemalige Gymnasiasten treffen sich

Neustadt Ehemalige Gymnasiasten treffen sich

Große Wiedersehensfreude am Sonnabend in der Pausenhalle des Gymnasiums: Rund 350 ehemalige Schüler trafen sich für ein paar Stunden an der Gaußstraße, um zu plaudern oder Kontakte wieder aufleben zu lassen.

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Beim Treffen unterhalten sich Pädagoge Lutz Caspers (v. l.), Jens Beermann (Abi 1982), Anne-Christin Hoppe (1975) und Hans-Hermann Sprick (1981).

Quelle: Carola Faber

Neustadt. Es war ein reger Austausch von Erinnerungen, Anekdoten und Aha-Erlebnissen - etwa als sich am späten Abend plötzlich herausstellt, dass zwei Ehemalige eine Zeit lang, ohne es zu wissen, Nachbarn in Hamburg waren, oder dass sich berufliche Wege über gemeinsame Bekannte gekreuzt haben. Bereits zum 18. Mal fand dieses Treffen statt, das der Verein der Ehemaligen alle zwei Jahre organisiert.

„Im nächsten Jahr existiert das Gymnasium bereits 50 Jahre und unser Verein 25 Jahre, dann müssen wir uns etwas Besonderes einfallen lassen“, sagt der Vorsitzende Hans-Hermann Sprick. Auch Lutz Caspers, der von 1967 bis 2002 am Gymnasium unterrichtete und bei fast jedem Treffen anwesend ist, würde zu diesem Anlass gern eine Chronik erstellen. „Wir benötigen natürlich Unterstützung“, erklärt der Pädagoge, der sich mit seinem letzten Abschlussjahrgang zusätzlich jedes Jahr am 23. Dezember trifft. „Das ist immer ein sehr schönes Erlebnis. Inzwischen sind rund 50 Prozent verheiratet, und es gibt 29 Babys“, freut sich Caspers.

„Das Ehemaligentreffen ist für mich immer ein Grund, nach Neustadt zu kommen. Sonntag geht es zurück nach Berlin, Montag nach Genf, da ich für die WHO arbeite, und dann wieder nach Berlin. Weihnachten feiere ich natürlich mit der Familie“, sagt Gunnar Brückner, der mehr als 14 Jahre in Afrika und Amerika gearbeitet hat. Mit seinem früheren Klassenkameraden Thomas Meyer zu Hartlage (Abi 1980) aus Warmeloh tauschte er viele Jugenderinnerungen aus.

Stärkster Jahrgang waren am Sonnabend die Absolventen von 2012 mit 35 Ehemaligen. Acht Lehrer besuchten das Treffen, und eine Gruppe Ehemaliger von 1975 feierte 40 Jahre Abitur. Auf einer Landkarte im Eingangsbereich konnten die Besucher mit kleinen Nadeln ihre derzeitigen Wohnorte markieren. Einige Ehemalige hatten eine weite Anreise: Sie kamen aus Pristina, Coventry, Kopenhagen und London. Andere der bisher 3600 Abiturienten hat es sogar in die USA (Berkeley), nach Singapur oder Phuket verschlagen. „2017 wird es bestimmt noch viel mehr Besucher geben, denn dann fällt der Termin auf den 23. Dezember“, freut sich Sprick schon jetzt.

Von Carola Faber

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