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Ein Dorf zeigt mächtig Flagge

Otternhagen Ein Dorf zeigt mächtig Flagge

Das dürfte schwer zu toppen sein: Mit einer ganzen Festwoche Ende Mai feiert Otternhagen seine erste urkundliche Erwähnung vor 800 Jahren.

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Franz-Josef Kaup (von links), hier mit seinen Kollegen Lars De Vries, Peter Jaesche und Matthias Teubner vom Organisationskomitee sowie Siegfried Teubner zeigen die zum Fest in Otternhagen aufgelegte Fahne mit Wappen.

Quelle: Thomas Lunitz

Neustadt. Andere feiern auch (Neustadt, Schneeren, Empede), berufen sich auf ein und dieselbe Urkunde, die interpretationsfähig ist: 1214, 1215 beide Jahreszahlen können für die Gründung herangezogen werden.

Otternhagen beginnt den Reigen der Jubiläen - und es klotzt. „Wir wollen richtig was los machen“, sagt Franz-Josef Kaup, im Dorf als früherer Ortsbürgermeister populär. Kaup und Team - Peter Jaesche, Annika Gehle, Matthias Teubner, Sven Fachmann, Frank Buchholz, Reinhard Rodewald, Christine Nothbaum, Angelika Fischer und Wilfried Schneider - haben hinbekommen, was einfach nicht schien: „Alle machen begeistert mit“, sagt De Vries.

Otternhagen mit seinen 17 Vereinen will und wird sich als große Dorfgemeinschaft zeigen. Was an Planung vorliegt, klingt vielversprechend. Beispiel: „Wer erschoss den Schützenkönig?“ Diese Frage stellt eine Gruppe von Mitgliedern des Waldbühnenvereins am Sonnabend, 17. Mai, im Restaurant Perl. Ein Kriminaldinner zur Eröffnung. 130 Plätze wird es geben, die Nachfrage ist riesig. „Vermutlich legen wir nach der Festwoche noch mal nach“, sagt Kaup.

Wer bei der Premiere keine Karte erhascht, der kommt an den Folgetagen mit Festumzug, Mittelaltermarkt und mehr mit Sicherheit auf seine Kosten. Und was sagen Leute im Straßendorf? Karin Flottemesch (50): Ich bin vor drei Jahren hier hergezogen und fühle mich einfach nur wohl. Ich freue mich auf die Festwoche.“ Oder Ilse-Marie Schneider (60): „Natürlich mache ich mit. Zusammen mit den Frauen vom DRK und den Schützendamen organisiere ich die Kaffeetafel.“

Dirk von Werder und Thomas Lunitz

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