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Ein Loblied auf die einfachen Dinge des Lebens

Neustadt Ein Loblied auf die einfachen Dinge des Lebens

Zahlen gehören bei einem Mathematiklehrer dazu: In seinen 26 Dienstjahren am Gymnasium ist Willi Rinne Schulleiter für 3639 Schüler gewesen, hat 2220 von ihnen die Abiturzeugnisse überreicht.

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Der Lehrerchor (oben) winkt zu fröhlich-traurigen Abschiedsweisen mit Taschentüchern: Kurz und bündig hatte sich Schulleiter Willi Rinne (links) seine Schlussfeier am Gymnasium gewünscht.
Götze (2)

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. 188 Lehrer hat er in seinem Kollegium gehabt - „eine relativ kleine Zahl für 26 Jahre“, sagt sein Stellvertreter Stefan Herholz, „so niedrige Fluktuation werte ich als Qualitätsmerkmal.“

Auch Rinne selbst hielt es an der Schule: Mehrfach habe man versucht, den Verwaltungskenner ans Kultusministerum zu berufen, berichtete Ulrich Dempwolf, Präsident der Landesschulbehörde, doch der habe sich standhaft geweigert, mehr als einzelne Tage auf den Schuldienst zu verzichten. Bei allem Verständnis für Verwaltungsdinge habe Rinne eben auf Kinderlärm, Kreativität, Lebensfreude und coole Sprüche nicht verzichten wollen, vermutete Bürgermeister Uwe Sternbeck in seinen Grußworten.

Bei der Organisation des Schullebens und auch im Umgang mit Konflikten habe sich besonders Rinnes Art bewährt, die Dinge präzise zu benennen und sich auf das Wesentliche zu beschränken, waren sich alle einig. Da passte der Abschiedsgruß der Kollegen von der Fachgruppe Musik, ein Loblied auf die einfachen Dinge des Lebens: „The simple things“, von Joe Cocker - Rinnes Lieblingslied.

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