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Ein alter Weg sorgtweiter für Turbulenzen

Mandelsloh Ein alter Weg sorgtweiter für Turbulenzen

Wird der Bau eines Seniorenheims am Pastor-Simon-Weg zum Wahlkampfthema? Gestern hat sich Sebastian Lechner (CDU) bei Anwohnern informiert.

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Anwohner um Karsten Ahlborn (Zweiter von links) zeigen Sebastian Lechner (Dritter von links) das Problem der schmalen Straße.
Gleue (2)

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Ein Heim ist geplant - 83 Pflegeplätze, eine Großküche, eine Wäscherei und ein öffentliches Café. Zufahrt - zumindest bis auf weiteres: über den Pastor-Simon-Weg, eine Anliegerstraße und Sackgasse. Die Anwohner schlagen Alarm, sind überzeugt: für den zu erwartenden Verkehr ist die Straße nicht ausgelegt. Außerdem fehle es an Parkplätzen; die Straße werde zugeparkt.

Die Frage ist: wie viel Verkehr wird tatsächlich fließen? Die Stadtverwaltung geht von einer „nicht gravierenden Verkehrszunahme aus“, die Anwohner hegen an dieser Aussage große Zweifel.

Sebastian Lechner, CDU-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender seiner Ratsfraktion, nimmt die Sorgen sehr ernst. „Die Argumente der Anwohner sind nachvollziehbar, das Problem der Straße kann ja jeder mit bloßem Auge erkennen.“ So ist die 50 Jahre alte Zuwegung mit 4,70 Metern sehr schmal, bei Gegenverkehr müssen Autos oft auf den Fußweg ausweichen. Bei Beerdigungen am Friedhof am Ende der Straße fehlt es jetzt schon an Stellplätzen.

Unter Christdemokraten wird der Bau eines Seniorenheims am Pastor-Simon-Weg schon länger diskutiert. Die drei CDU-Vertreter im Ortsrat haben gegen die Pläne gestimmt, unterlagen damit aber im Gremium. Die Anwohner kritisierten die bisherigen Entscheidungen gestern als „Hinterzimmerpolitik“ und hoffen nun auf ein politisches Umdenken.

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