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Eine Drehscheibe für Tausende

Neustadt Eine Drehscheibe für Tausende

Modern, sauber und hell: Bei der Eröffnung des neuen ZOB (zentraler Omnibusbahnhof) am Sonnabend waren sich - gefühlt - alle Besucher einig. Die Anlage startet mit Vorschusslorbeer.

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Die Politik gibt die Durchfahrt frei: Uwe Sternbeck (von links), Hauke Jagau, Klaus-Peter Sommer und Hans-Günther Jabusch.Döpke (7)/Region

Quelle: Susanne Doepke

Neustadt. Regionspräsident Hauke Jagau hatte gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Sternbeck, Ortsbürgermeister Klaus-Peter Sommer und Baupolitiker Hans-Günther Jabusch symbolisch das Band zur Eröffnung zerschnitten. Seit Sonntag, dem Start des Winterfahrplans, ist der ZOB nun in Betrieb. Die Region spricht von einer „modernen Busdrehscheibe“. An 18 Haltebuchten und Wartepositionen fahren 15 Linien der Regiobus, Rufbusse und -taxen ab. Die Haltestellen sind mit digitalen Anzeigetafeln ausgestattet, sollen Fahrgästen anzeigen, wann der nächste Bus fährt und ob er pünktlich eintrifft.

Der ZOB ist „ein Qualitätssprung für Neustadt“, sagt Stadtoberhaupt Sternbeck, „früher ist Ortsfremden manches Mal der Bus vor der Nase weggefahren, bevor sie die Haltestelle gefunden hatten“. Das werde sich nun ändern. Mit Fertigstellung des rund 5000 Quadratmeter großen Geländes sei aber die Weiterentwicklung der Stadt nicht abgeschlossen, nun gelte es, gute Wege ins fußläufig erreichbare Zentrum zu schaffen.

Der Neustädter Bahnhof ist laut Regionspräsident Jagau mit rund 6300 Ein- und Aussteigern pro Werktag eine der am stärksten frequentierten Stationen in der Region Hannover. Mehr als 4000 Fahrgäste nutzen den benachbarten ZOB, um weiter in die Dörfer zu fahren. Land, Region und Stadt haben rund 8,5 Millionen Euro in den neuen ZOB investiert.

Zwei Dinge bewegten Besucher der Feier: Bleibt das neue Gebäude von Schmierereien verschont? Und: Was wird aus der Fläche, auf der sich der behelfsmäßige ZOB befand? Die zweite Frage kann beantwortet werden: Die Flächen an der Wunstorfer Straße sollen bebaut werden - voraussichtlich mit Einzelhandel. Von Susanne Döpke

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