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Einsprüche zum Toten Moor

Neustadt Einsprüche zum Toten Moor

Zu streng und zu weitgehend finden etliche Ortsräte die Verordnung zum geplanten Naturschutzgebiet Totes Moor, das die Region Hannover zum nächsten Jahr ausweisen will.

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Die Ortsräte haben zahlreiche Einwände zum geplanten Naturschutzgebiet Totes Moor.

Quelle: Symbolbild (Udo Gubba)

Neustadt. Es müssten weiter Polderflächen zur Entschlammung des Meeres vorgesehen werden, heißt es da. Die Grenze auf dem Wasser müsse so festgelegt werden, dass es für Naturschützer und Nutzer tragbar sei.

Der stärkste Einspruch kommt vom Ortsrat Neustadt: Die Erweiterung nördlich der Moorstraße sei nach EU-Recht nicht notwendig und stelle einen massiven Eingriff in die Eigentumsrechte dar, hatte CDU-Ortsrat Heinz-Jürgen Richter bemängelt. Dort liegt gut die Hälfte des Plangebiets.

Ortsbürgermeister Klaus-Peter Sommer (SPD) stimmte ihm zu: Insbesondere das Verbot auch nachhaltiger forstwirtschaftlicher Nutzung stehe im Widerspruch zum Bestandsschutz, der für die Grundstückseigentümer gelten müsse. Die Stadtverwaltung gibt zu bedenken, auf weiten Flächen sei Wiedervernässung und Renaturierung geplant. Dort werde schutzwürdiges Moor entstehen. Sie formuliert: „Die derzeit land- und forstwirtschaftlichen Flächen, die keinen Rekultivierungsauflagen unterliegen und sich in Privateigentum befinden, sind aus dem geplanten Naturschutzgebiet herauszunehmen.“

Laut Sprecher Klaus Abelmann kommt das aus Sicht der Region nicht infrage: „Wir bieten den Eigentümern an, die Grundstücke zu kaufen, an manchen Stellen gibt es auch Tauschangebote.“ Ob das Gebiet ausgewiesen werde, entscheide letztlich die Regionsversammlung.

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