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Erdwall soll Autofahrer fernhalten

Neustadt Erdwall soll Autofahrer fernhalten

Ein neues Bauwerk sorgt für Kopfschütteln: Mit einem Schutzwall am Busbahnhof sollen Parkplatzsuchende abgewehrt werden.

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Erdwälle statt Parkplätze: Die städtischen Wirtschaftsbetriebe wollen damit Autofahrer abwehren. Götze

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Die städtischen Wirtschaftsbetriebe, denen das Grundstück gehört, haben die kniehohe Sperre aufschütten lassen, nachdem die Region Hannover den provisorischen ZOB zurückgebaut hat. Zuvor habe man einen Bauantrag gestellt, um das Grundstück zumindest zeitweise als Parkplatz nutzen zu können, berichtet geschäftsführer Helmut Eisbrenner. Langfristig soll dort ein Gebäude mit Raum für Einzelhandel und Büros entstehen. Dazu werde wohl eine Tiefgarage erstellt, doch das wird noch Jahre dauern.

Die Region Hannover hat sich jedoch gegen Parkplätze direkt am ZOB ausgesprochen - man befürchte Beeinträchtigungen des Busverkehrs, hieß es. Aus diesem Grund lehnte es die Region auch ab, den Asphalt auf dem Grundstück liegen zu lassen und die Wirtschaftsbetriebe mit einer Geldsumme zu entschädigen, wie diese vorgeschlagen hatten.

Daher ist der Asphalt nun abgetragen, die Wirtschaftsbetriebe ließen den Erdwall aufschütten, um den Passanten nicht auf Dauer den Anblick eines Bauzauns zuzumuten. Und täglich ärgern sich Pendler und Nutzer des Bahnhofs, dass trotz Parkplatzknappheit die gesamte Fläche brachliegt.

Regionssprecher Klaus Abelmann sagt nun, die Region habe lediglich ihre Ansicht geäußert, die Entscheidung über den Parkplatz-Bauantrag liege aber bei der Stadt. Die teilte auf Anfrage gestern mit, eine solche Lösung wäre zwar mit Blick auf den Busverkehr nicht günstig, denn die Zufahrt zum Parkplatz könne nur über die Bahnhofskreuzung führen.

Sollte der Parkplatz doch genehmigt werden, dann eher nur für Kurzzeitparker, nicht für Pendler, damit nicht zur Feierabendzeit allzu viele Autos auf einmal von dort starteten. Auch die Bereitstellung alternativer Parkflächen werde noch geprüft.

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