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Ein Zimmer, Küche, Bad - keine Nebenkosten

Neustadt Ein Zimmer, Küche, Bad - keine Nebenkosten

Der Erlebnishof Borstel will Gäste in neuen Holzhütten unterbringen, die per Solar- und Windenergie komplett autark versorgt werden. Mit dem Konzept haben es die Betreiber in die Endrunde des landesweiten Wettbewerbs "Tourismus mit Zukunft" geschafft.

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Hofbetreiber Daniel und Anne Quambusch möchten auch Mehrtages-Aufenthalte anbieten. Gäste sollen in drei Blockhütten und zwei Tipis untergebracht werden, die ihren Strom aus Solarzellen und Windkraft beziehen.

Quelle: Benjamin Behrens

Borstel. Ein Wegweiser zeigt Gästen die Richtung. Büro und WC steht da - soweit, so normal. Die restlichen Schilder machen deutlich, dass der Erlebnishof Borstel seinen Namen zu recht trägt. Axtwerfen, Goldwaschen, Feuerstelle und Bogen-Arena machen nicht nur Kindern Spaß. Wenn alles glatt geht, werden im nächsten Jahr zwei neue Attraktionen dazukommen.

Hofbetreiber Daniel Quambusch und seine Frau Anne möchten drei Blockhütten und zwei Tipis errichten. Diese kommen komplett ohne Strom von außen aus. Solarzellen, Windgeneratoren und Autobatterien versorgen die Gästehütten komplett autark mit Strom. Die Idee gefiel der Jury des Wettbewerbs "Tourimus mit Zukunft" im niedersächsischen Wirtschaftsministerium so gut, dass sie es in die Endauswahl geschafft hat. 

Projektideen im Wettbewerb reichen vom barrierefreien Campingplatz  über nachhaltiges Gärtnern bis zum energieneutralen Übernachten bei Familie Quambusch. Die besten drei Projekte werden mit insgesamt 90.000 Euro unterstützt. "Ich dachte, wir probieren es Mal. Dass wir auch gleich nominiert werden, hätte ich nicht gedacht", sagt Daniel Quambusch. Der Erzieher und Erlebnispädagoge freut sich umso mehr, dass die Energiesparhütten gut angekommen sind. Sie passen schließlich prima ins Konzept des Hofes: Übernachten bei Quambuschs wäre nämlich neu. Egal ob Klassen- und Firmenausflüge oder Survivaltraining - all das sind Tagesaktionen ohne Übernachtung.

"Wir haben an so eine Art schwedische Nur-Dach-Hütten gedacht", sagt Daniel Quambusch. "Ich habe früher im Allgäu gearbeitet, dort können Hütten oft einfach nicht ans Stromnetz angeschlossen werden, weil die Wege zu weit sind", sagt der 33-Jährige. Daraus entstand die Idee, es im niedersächsischen Flachland genauso zu machen. Zwei Betten sind pro Hütte geplant, Licht, ein Kühlschrank, Kaffeemaschine - klein aber gemütlich. Diesen Winter sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden, pünktlich für die nächste Saison.

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Hofbetreiber Daniel und Anne Quambusch möchten auch Mehrtages-Aufenthalte anbieten. Gäste sollen in drei Blockhütten und zwei Tipis untergebracht werden, die ihren Strom aus Solarzellen und Windkraft beziehen.

Quelle: Benjamin Behrens

Von Benjamin Behrens

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