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Erst kommt Kunst, dann folgen Ärzte

Neustadt Erst kommt Kunst, dann folgen Ärzte

„Hier gibt’s demnächst was auf die Augen.“ Die Schilder im leerstehenden Eckgebäude an der Wallstraße ließen reichlich Raum für Spekulationen. Ist ein Nachmieter gefunden? Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet.

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Ingolf Heinemann zeigt in den Räumen des „Zettlitz-Hauses“ eine Foto- und Kunstausstellung.

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Künstler Ingolf Heinemann stellt in den ansehnlichen Räumlichkeiten aus. Doch auch eine baldige Nachnutzung ist bereits sicher - das benachbarte Medizentrum vergrößert sich, einige Ärzte nutzen künftig die Hälfte des knapp 400 Quadratmeter großen Areals.

„Die Mediziner haben akuten Platzmangel. Da hat sich diese Lösung angeboten, es ist perfekt“, sagt Verpächter Walter Zettlitz, der in seinem Haus bis vor rund 20 Jahren einen Betrieb für Haushaltsgeräte geführt hat. Am 1. Oktober beginnen die Umbauarbeiten. Für den anderen Teil des Verkaufsraumes mit Blickrichtung Erichsberg ist noch kein Mieter gefunden. Bis Anfang des Jahres war ein Sportartikelhändler in den Geschäftsräumen beheimatet, seit dessen Rückzug steht das Erdgeschoss des Hauses leer.

Bis zum Beginn des Umbaus hat Zettlitz aber auch schon eine Lösung gefunden. Anlässlich der Neustädter 800-Jahr-Feier im September stellt Ingolf Heinemann Kunstwerke mit Bezug zum Neustädter Land aus. „Augenblicke - Lichtblicke“ lautet der Titel seiner Kunst- und Fotoausstellung. An der Konzeption möchte Heinemann andere Neustädter teilhaben lassen. „Ich verstehe die Ausstellung auch als Baustelle“, sagt der Bordenauer. Ab Montag können Interessierte mithelfen. „Ich serviere die Kunst nicht auf dem Silbertablett. Der Prozess ist wichtig, nicht das Produkt“, sagt er. bg

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