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Erster HAZ-Sommereinsatz in Amedorf

Aktion von HAZ und STIFTUNG Sparda-Bank Hannover Erster HAZ-Sommereinsatz in Amedorf

Das hat sich gelohnt: Mehr als 20 Helfer, perfektes Wetter und perfekte Unterstützung – beim Auftakt der Aktion Sommereinsatz der HAZ und der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover wurden die Bänke für die Badegäste am Franzsee in Amedorf neu gedeckt.

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Kirsten Bruns (von links) Hans-Udo Rabe und Jörg Stünkel sägen ein Brett für die Bänke am Franzsee-Ufer zurecht.

Quelle: Susanne Doepke

Amedorf. Die Premiere war gut gewählt, die Franzsee-Initiative hatte aber auch sehr gut für sich getrommelt. Der idyllisch gelegene Franzsee ist ein Kleinod und ein Stück weit der Mittelpunkt des Dorfes. Keine Frage, dass bei diesem Sommereinsatz der HAZ und der STIFTUNG Sparda-Bank Hannover viele Helfer mit anpacken würden.

"Wenn man sich so umschaut, dann haben wir viel geschafft", sagt Heike Stünkel-Rabe von der Franzsee-Initiative. Wo heute kleine Häuschen mit Strandbar, Sauna, Sanitärraumen und Kiosk stehen und Kleinkinder in einem gesonderten Becken plantschen, gab es früher nur ein Plumpsklo.

Eigentlich hat die Initiative alles sehr gut in Schuss. Nur eines störte die Mitglieder: Die Sitzflächen der Bänke im Uferbereich waren so rau und wacklig, dass da beim besten Willen nichts mehr zu retten war. Neue mussten her. Der Sommereinsatz der HAZ und der STIFTUNG Sparda-Bank haben sehr gerne Abhilfe geschaffen. 1500 Euro kamen aufs Konto der Franzsee-Initiative, alles für neues Holz. Am Sonnabend haben sich die Mitglieder getroffen, um ihre Sitzmöbel zu sanieren.

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"Ich habe 140 laufende Meter Holz bestellt, das sollte wohl reichen", sagt Friedhelm Wedemeyer, Vorsitzender der Initiative. Mehr als 20 Leute sind zum Helfen gekommen. Die Männer haben den Untergrund begradigt, auf denen die Betonstützen der Bank ruhen. Die Ehrenamtlichen schnitten die neuen Bretter zu und befestigten sie. Wer von den Frauen nicht an der Säge half, fand andere Arbeit – es ist immer etwas zu tun: Rasenkanten abstechen oder die Fenster der Strandbar putzen.

Bis in die neunziger Jahre wurde das Franzseebad städtisch betrieben. Als die Kommune das Bad aus Kostengründen schließen wollte, taten sich viele Badefreunde aus Amedorf und den umliegenden Orten zur Franzsee-Initiative zusammen. Zunächst lief alles noch unter dem Schirm der Rieckenberg-Stiftung. 2001 gründete sich ein eigenständiger Verein. Die Franzsee-Initiative hat derzeit rund 450 Mitglieder, bestehend aus Einzel- und Familienmitgliedschaften, deren Beiträge den Großteil der Einnahmen darstellen.

Das sind nur die reinen Fakten. Für die meisten Mitglieder hängt ein Stück Heimat am See, darum engagieren sie sich für die Erhaltung. Das fängt schon bei der Jugend an. "Wir schaffen es sehr gut, die nächste Generation mit einzubinden", sagt Stünkel-Rabe. Gerade haben sechs Jugendliche aus dem Dorf den Rettungsschwimmerschein absolviert, um Badeaufsicht führen zu dürfen. "Hier war schon immer der Treff des Dorfes", sagt sie.

Bei den regelmäßigen Veranstaltungen wie "Lunchen und Plantschen" oder der "Italienischen Nacht" helfen auch die anderen Vereine im Ort mit. "Wir haben ein sehr gutes Miteinander im Verein und im Dorf", sagt Christiane Gruber, die sowohl im Vorstand der Franzsee-Initiative als auch bei den Landfrauen ist. Der Verein bemühe sich sehr, den Gästen offen gegenüber zu treten, um ein positives Bild der Region widerzuspiegeln. "Wir wollen zeigen, dass der Nordkreis nicht das Ende der Welt ist", scherzt Gruber.

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