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Polizeikontrolle: Ein Fahrer will flüchten

Neustadt Polizeikontrolle: Ein Fahrer will flüchten

210 Auto- und Lastwagenfahrer mussten am Wochenende an der Bundesstraße 6 einen außerplanmäßigen Stopp einlegen. Die Polizei überprüfte auf dem Parkplatz Am Dammkrug die Fahrtauglichkeit der Männer und Frauen hinterm Steuer. Einem 33-Jährigen passte das gar nicht, er versuchte zu flüchten.

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Die Polizei überprüfte am Wochenende Autofahrer auf ihre Fahrtüchtigkeit.

Quelle: Carola Faber

Neustadt. Schon von Weitem hatte der Mann die Kontrolle gesehen. Er hielt daraufhin auf der Bundesstraße, setzte zurück und wurde kurzzeitig zum Geisterfahrer. Die Polizeibeamten stoppten den Nienburger. Der angeordnete Urintest ergab: Der Fahrer hatte sowohl Kokain als auch Cannabis konsumiert. Einen Führerschein konnte er nicht vorweisen. Den Mann dürfte eine empfindliche Strafe erwarten.

Bei drei weiteren Fahrern war der Drogenschnelltest positiv ausgefallen. Fünfmal war Alkohol im Spiel, allerdings unterhalb der gesetzlichen Grenze von 0,5 Promille. Zwei der kontrollierten Fahrer saßen ohne gültigen Führerschein am Steuer.

Bei den Lastwagenfahrern schauten die Beamten vor allem darauf, ob Lenk- und Ruhezeiten eingehalten wurden. Die B6 gilt als wichtige Verbindung in Richtung Bremen. "Da wollen viele Lastwagenfahrer noch schnell ans Ziel, bevor sie Pause einlegen", sagt Rolf Wenda, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes. Die Auswertung der elektronischen Fahrtenschreiber zeigte nur bei drei kontrollierten Männern, dass sie ihre Lenkzeit überschritten hatten. Ein Lastwagenfahrer musste direkt vor Ort eine Pause einlegen. "Das ist eine erfreulich niedrige Zahl, bei den Lastwagen hatten wir mit mehr gerechnet", sagt Wenda. Entwarnung wolle er aber nicht geben. "Jeder Verstoß ist einer zu viel. Es wird sicher nicht die letzte Kontrolle an der Strecke gewesen sein", kündigt Wenda an.

Zwölf Stunden lang, von Sonnabend, 18 Uhr, kontrollierten neun Polizeibeamte aus dem Kommissariat Neustadt den Verkehr in Richtung Nienburg, Unterstützung kam von Kollegen der Autobahnpolizei. Sechs Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks hatten die Ausleuchtung des Parkplatzes und Verpflegung der Einsatzkräfte übernommen.

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