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Frau tot in Einfamilienhaus aufgefunden

Familiendrama in Neustadt-Niedernstöcken Frau tot in Einfamilienhaus aufgefunden

Ein Familiendrama hat sich am Montagnachmittag Neustädter Stadtteil Niedernstöcken abgespielt. In einem Haus entdeckte die Polizei die Leiche einer 33-jährigen Frau. Die Tote lag im Badezimmer des Einfamilienhauses und wies am Kopf eine Schussverletzung auf.

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Quelle: Thomas Lunitz

Neustadt. In dem Gebäude trafen die Ermittler auch den 45-jährigen Ehemann der jungen Frau an. Er war betrunken, unversehrt und stand unter Schock. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in eine Klinik.

Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge hatten der 45-jährige Jens O. und seine Ehefrau Andrea W. offenbar geplant, sich gemeinsam das Leben zu nehmen. Einen Abschiedsbrief, den beide unterzeichnet hatten, fanden die Ermittler in dem Haus. Was die Eheleute zu diesem Schritt veranlasste, ist unklar. Bislang geht die Kripo davon aus, dass sich Andrea W. selbst erschossen hat. Die Tatwaffe stellten die Ermittler in dem Haus sicher. „Der 45-Jährige gilt bislang nicht als Beschuldigter“, sagt eine Polizeisprecherin. Er soll zu den Vorkommnissen so schnell wie möglich vernommen werden, wenn sich sein Zustand wieder gebessert hat.

Eine 33-jährige Frau ist am Montag in Neustadt-Niedernstöcken tot aufgefunden worden. Offenbar spielte sich in dem Einfamilienhaus ein Familiendrama ab.

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Der 70-jährige Stiefvater von Jens O. soll die Polizei auf die Geschehnisse in dem Einfamilienhaus aufmerksam gemacht haben. Er war gegen 14.30 Uhr zu einer Verabredung in die Twachtgasse gekommen, hatte seinen Sohn in desolatem Zustand angetroffen und die Behörden alarmiert. Als die Beamten vor Ort eintrafen, stellten sie Gasgeruch in dem Haus fest. Die Polizei alarmierte die Feuerwehr aus Neustadt. Die Einsatzkräfte sollten in dem Haus die Kohlenmonoxidkonzentration messen. Ausgestattet mit Atemschutzgeräten suchten die Helfer nach und nach die einzelnen Zimmer ab, konnten aber nirgendwo eine erhöhte Gaskonzentration nachweisen.

Die Kripo war bis in die späten Abendstunden damit beschäftigt, in dem Haus nach Spuren zu suchen. Die mutmaßliche Tatwaffe wird in den kommenden Tagen von den Spezialisten des Landeskriminalamts untersucht. Bislang ist unklar, woher die Waffe stammt und ob einer der beiden Eheleute berechtigt war, die scharfe Waffe zu besitzen.

Jens O. und Andrea W., die das Haus in der Twachtgasse erst vor zwei Jahren bezogen haben sollen, lebten sehr zurückgezogen. Man habe sich auf der Straße gegrüßt, mehr aber nicht, berichten Nachbarn. Nach HAZ-Informationen engagierten sich die beiden in ihrer Freizeit in einem Motorsportverein, fuhren leidenschaftlich Stockcar-Rennen.

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