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Fast 35.700 Neustädter dürfen wählen

Neustadt Fast 35.700 Neustädter dürfen wählen

In Kürze wird die Stadtverwaltung die Wahlbenachrichtigungen an die knapp 35.700 Wahlberechtigten verschicken. Für die örtlichen Listen haben Parteien und Wählerbündnisse 401 Kandidaten aufgestellt, wobei etliche allerdings doppelt zählen, weil sie für Rat und Ortsrat antreten.

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Am Sonntag, 11. September, wird in den niedersächsischen Kommunen gewählt.

Quelle: Symbolbild

Neustädter Land. Für die Ratswahl wird die Stadt in zwei Bereiche aufgeteilt, Wahlbereich I umfasst die Kernstadt, Poggenhagen und Bordenau, die übrigen, nördlichen Stadtteile bilden Wahlbereich II. Insgesamt 125 Männer und Frauen stehen auf den Listen von CDU, SPD, Grünen, FDP, der Linken, Piraten, UWG sowie der neu gegründeten AfD.

Die Frauen sind auf den Kandidatenlisten allerdings deutlich in der Unterzahl: im Wahlbereich I stehen 15 Politikerinnen 42 Männern gegenüber, im ländlichen Wahlbereich II sind lediglich elf Frauen, dagegen stehen 57 männliche Kollegen. Ältester Kandidat ist UWG-Mann Erich Machulla, Jahrgang 1932. Als jüngste treten Jonas Iseke (Die Linke) in Neustadt und Dominik Heidemann (SPD) in Schneeren an, beide sind im Jahr 1997 geboren.

Auf den Listen für die 13 Ortsräte im Neustädter Land treten insgesamt 276 Kandidaten an. In den Ortschaften sind die kleineren Gruppierungen weniger vertreten, am stärksten noch die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG), die in Mandelsloh, Otternhagen, Suttorf, Bordenau und dem Mühlenfelder Land antritt.

In ihrer einstigen Hochburg Schneeren stellt die UWG keine Ortsratskandidaten mehr. Dort haben sich die früheren Wortführer Tobias Mundt und Rüdiger Arandt jetzt zu einem neuen Bündnis unter dem Namen "Wir für Schneeren" zusammengeschlossen. "Wir wollen diese ganz lokale Ebene betonen, treten auch nur für den Ortsrat an", sagt Mundt, will später mehr berichten. Die AfD hat für den Ortsrat der Kernstadt drei Kandidaten auf der Liste, ist sonst nur noch mit Herwig Dannenbrink in Mardorf gelistet.

Ganz einfach haben es die Wähler noch in Mariensee und Bevensen: In diesen beiden politischen Ortschaften, die jeweils mehrere Dörfer umfassen, stehen sich nur die beiden Listen von CDU und SPD gegenüber.

Alle Listen und Namen für die städtischen Gremien sind auf der städtischen Homepage neustadt-a-rbge.de unter Bekanntmachungen zu finden.

Die Stadt sucht für den Termin am 11. September auch noch Wahlhelfer, vor allem für die Wahllokale in der Kernstadt und die Auszählstelle für die Briefwahl. Interessenten melden sich bei Michael Hermens vom Team Wahlen, per E-Mail an wahlen@neustadt-a-rbge.de, oder Telefon (05032) 84-121.

Von Kathrin Götze

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