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Fischotter auf der Amedorfer Straße überfahren

Amedorf Fischotter auf der Amedorfer Straße überfahren

Immer wieder werden Wildtiere auf der Landstraße von Autos erfasst - meist sind es Rehe, Füchse oder Hasen. Nun ist ein Fischotter überfahren worden.

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Ein Fischotter ist auf der Amedorfer Straße überfahren worden.

Quelle: Rabe

Amedorf. Mit toten Wildtieren, die auf der Landesstraße von Autos erfasst werden, hat Jagdpächter Dirk Rabe leider fast täglich zu tun. Immer wieder wird er gerufen, um die Kadaver zu entsorgen. Am Sonnabend aber meldete ein Mann aus dem Nachbardorf Welze einen Fund, bei dem es sich nicht wie gewohnt um Reh, Fuchs oder Hasen handelte - ein Fischotter war tödlich verunglückt.

Die Fischotter - große Exemplare bringen es auf bis zu 1,30 Meter Länge und zwölf Kilogramm Gewicht - sind Landraubtiere, gehören zu den Mardern, haben sich aber auf das Leben im und am Wasser spezialisiert. An Auter und Steinhuder Meer sind sie nachgewiesen worden, nah der Leine bei Amedorf noch nicht. „Auch Angler haben hier bisher keinen Fischotter beobachtet“, sagt Rabe.

Die Wanderschaft des Tieres durch den Nordwesten des Stadtgebietes fand ein jähes Ende. Auf Expansionskurs bleiben seine Artgenossen vermutlich dennoch: Seit 1990 breiten sie sich von der Elbe gegen Westen aus.

Von Dirk von Werder

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