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Flüchtlinge und Tafel profitieren vom Flohmarkt

Neustadt Flüchtlinge und Tafel profitieren vom Flohmarkt

Das ist eine Idee, von der viele profitieren: Flüchtlinge konnten auf einem Flohmarkt Textilien, Geschirr, Spielzeug und gut erhaltene Möbelstücke zum kleinen Preis erwerben. Der Erlös kommt nun der Tafel in Neustadt zugute. Fast 500 Euro landeten beim Markt an der Bunsenstraße in der Kasse.

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Wiebke Nolte (Zweite von links) und Natalie Wiebking (Vierte von links) übergeben Ulla Paczkowski und den Tafel-Helfern das Geld, das beim Flohmarkt gesammelt wurde.

Quelle: Kirst

Neustadt. Für die Ehrenamtlichen von Refugium am Rübenberge, der Flüchtlingshilfe im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf, ist das Erfolg und Bestätigung ihrer Arbeit. "Mit so einer großen Nachfrage hatten wir gar nicht gerechnet", sagte Organisatorin Natalie Wiebking bei der Übergabe der 489 Euro. Ulla Paczkowski, Leiterin der Neustädter Ausgabestelle der Tafel Nienburg, nahm das Geld gern entgegen. "Jeder Cent wird wieder unserer Arbeit und unseren Kunden zugutekommen", sagte sie. Jeden Montag empfangen Paczkowski und ihr zehnköpfiges Team rund 120 Tafel-Kunden.

Bereits im Vorfeld des Flohmarkts hatte sich abgezeichnet, dass die Idee gut ankommt. Dem Spendenaufruf waren viele Neustädter gefolgt. Sie brachten, was im eigenen Haushalt übrig und dennoch gut erhalten war. "Vor allem Dinge, die eine Wohnung gemütlich machen, waren anschließend gefragt", so Wiebke Nolte, Koordinatorin der Flüchtlingshilfe im Kirchenkreis. Ein grünes Sofa mit zwei passenden Sesseln wurde schnell zum Publikumsliebling. 30 Euro gab es dafür schließlich für die Flohmarktkasse. Großen Dank richtete Nolte an das Team des VHS-Möbellagers. Dort waren die Spenden zunächst gesammelt worden.

Viele Geflüchtete, die zum Markt kamen, haben inzwischen eine eigene Wohnung bezogen und richten sich nun ein. Die Flüchtlinge, die zuvor in der alten Grundschule in Mardorf untergebracht waren - zumeist junge Männer aus Afrika -, sind mittlerweile in die Kernstadt umgezogen, einige von ihnen haben eine Ausbildungsstelle oder einen Praktikumsplatz in Unternehmen im Stadtgebiet gefunden.

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