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Notlager in Kaserne und Fliegerhorst

Luttmersen/Klein Heidorn Notlager in Kaserne und Fliegerhorst

Die Bundeswehr unterstützt das Land dabei, Notunterkünfte für Flüchtlinge zu schaffen. In der Wilhelmstein-Kaserne in Luttmersen könnten noch am Wochenende bis zu 100 Menschen unterkommen, im Fliegerhorst bis zu 70.

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In Neustadt entstehen Notunterkünfte für Flüchtlinge.

Quelle: Symbolbild

Neustadt. Man habe in der Kaserne einen eigenen Bereich für die Flüchtlinge eingerichtet und abgesperrt, berichtet der Luttmerser Kasernenkommandant Carsten Heß vom Versorgungsbataillon. In einer Turnhalle haben die Soldaten 100 Feldbetten aufgestellt, überdies stünden dort Duschen und Toiletten zur Verfügung. In einem Seitenraum habe man einen kleinen Gebetsraum vorgesehen. Für den Betreiber, den Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), stehen außerdem zwei Zelte bereit. So sei die Unterkunft auf Notfallversorgung mit Aufnahme und Verpflegung ausgerichtet, sagt Heß. Auch ein Sicherheitsdienst gehöre zum Standard, sagt ASB-Sprecher Michael Güttler.

Man rechne damit, dass die Flüchtlinge noch am Wochenende ankommen, sagte Güttler gestern. Genaue Angaben seien aber nicht zu bekommen. „Wir sind in Bereitschaft“, sagte er. Die Neuankömmlinge würden registriert und ärztlich untersucht. Ob später auch Betreuungs- und Beschäftigungsangebote erforderlich würden, werde man sehen. „Wir haben an anderen Stellen gute Erfahrungen damit gemacht, auch die Bürger einzubinden“, sagt er.

Er rät Hilfsbereiten, ihre Spenden weiter bei den bekannten Organisationen abzugeben, Lagerkapazitäten seien in den Notlagern nicht vorhanden. „Später geht es vielleicht mal um Spiele oder Hygieneartikel“, sagte Güttler. Wie lange die Menschen konkret im Lager bleiben, sei aber unklar. „Momentan gibt es darüber keine Angaben.“

Von Kathrin Götze Und Thomas Lunitz

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