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Förderung von Herdenschutz-Zäunen

Neustädter Land. Förderung von Herdenschutz-Zäunen

Der Wolf wird nicht überall willkommen geheißen:. Bei gerissenen Schafen kommt aber für einen Teil die Landesregierung auf. Ab März gilt das jedoch nur noch, wenn die Herde durch einen Zaun prinzipiell geschützt ist. Das Gute: Auch für Zäune und Herdenschutzhunde gibt es Fördergeld.

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Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Mancher heißt den Wolf als Rückkehrer in unseren Breiten willkommen. Nutztierhaltern bereiten die Tiere hingegen Sorgen, zumal sich auch Meldungen über gerissene Schafe häufen.

Die Landesregierung bietet Nutztierhaltern unter bestimmten Bedingungen an, einen Teil des Schadens zu bezahlen - die sogenannte Billigkeitsleistung. Die Jägerschaft Neustadt weist nun Tierhalter darauf hin, dass diese ab März nur noch gezahlt werden, wenn die Tiere entsprechend geschützt sind.

Für Schutzzäune und Herdenschutzhunde als Prävention vor Wolfsrissen gibt es ebenfalls Fördergeld vom Land. Grundsätzlich kann die Unterstützung für den Schutz von Schafen, Ziegen und Gatterwild beantragt werden, in Ausnahmefällen auch für Pferde und Rinder, wie es heißt.

Von Tierhaltern im Neustädter Land sei seiner Wahrnehmung nach diese Unterstützung noch nicht viel abgefordert worden, sagt Karsten Ahlborn, Presseobmann der Jägerschaft. Einige Tierhalter haben bereits Risse gemeldet, für die sie den Wolf im Verdacht haben - dieser Verdacht hat sich aber noch an keiner Stelle bestätigt, wie aus einer im Internet veröffentlichten Übersichtstabelle des Wildtiermanagements Niedersachsen hervorgeht.

Von Kathrin Götze

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