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Verband stärkt Ratsmehrheit den Rücken

Neustadt Verband stärkt Ratsmehrheit den Rücken

Mit einer klaren Stellungnahme stärkt die Gemeinschaft für Wirtschaftsförderung (GfW) in punkto Innenstadtentwicklung der Ratsmehrheit aus SPD und CDU den Rücken. "Wir unterstützen die Pläne für einen Neubau mit Einzelhandel an der Marktstraße Süd aufs vollste", sagt der Vorsitzende Riko Luiking.

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Riko Luiking ist Vorsitzender der Gemeinschaft für Wirtschaftsförderung (GfW).

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. Auch der Ankauf des ehemaligen Kaufhauses ist aus Sicht der Geschäftsleute unverzichtbar, weil die Stadtplaner auf dem Grundstück eine Passage zum Rathaus vorsehen. Eine solche Vorgabe sei für einen Grundstücksbesitzer unzumutbar.

"Da geht es aber nicht darum, dass sich irgendwer die Taschen vollmacht, wie gemunkelt wurde", sagt Luiking. Im Antrag der CDU und SPD sei klar formuliert, dass der Kauf höchstens zum Einstandspreis erfolgen solle. Die Stadt hat inzwischen ein Wertgutachten in Auftrag gegeben, das Ergebnis soll Ende April vorliegen.

Aus Sicht der GfW sei es wichtig, dass parallel zum Rathausbau auch größere Flächen für den Einzelhandel geschaffen werden, erläutert Luiking weiter. Für ihn ist auch klar: "Ein solches Projekt kann nur sinnvoll von jemandem betreut werden, der damit Erfahrung hat." Die Stadt habe genug andere Projekte voranzutreiben. Auch damit gibt er der Ratsmehrheit Recht, die in ihrem Antrag vorschlägt, Rathaus und Einzelhandel zu kombinieren, Bau und Vermietung aber einem Investor zu überlassen.

Ein neues Rathaus jedenfalls sei dringend nötig, sagt Luiking. "Wenn wir von der Verwaltung gute Arbeit erwarten, müssen die Mitarbeiter auch gute Arbeitsplätze haben." Wer unterstelle, die Verwaltung wolle es sich nur bequem machen, der kenne sicher die Räume beispielsweise an der Theresenstraße nicht. "Da gibt es schon unzumutbare Büros."

Mit dem weiteren Vorgehen in Sachen Rathausneubau beschäftigt sich der Ausschuss für Umwelt und Stadtentwicklung in seiner Sitzung am Montag, 21. März, die um 16 Uhr im Sitzungssaal, Nienburger Straße 31, beginnt.

Von Kathrin Götze

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