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Gemischtes Doppel steht an der Spitze

Neustadt Gemischtes Doppel steht an der Spitze

Die Feuerwehr Helstorf hat am Sonnabend Andreas Löbl zum neuen Ortsbrandmeister gewählt, Zarif Bormann wird seine Stellvertreterin.

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Andreas Löbl wird neuer Ortsbrandmeister in Helstorf, seine Stellvertreterin Zarif Bormann.

Quelle: Susanne Doepke

Helstorf. Wer Uwe Herpig nach 22 Jahren auf den Posten des Ortsbrandmeisters in Helstorf folgt war schnell klar. Andreas Löbl, seit gut einem Jahr Herpigs Stellvertreter, entschied bei der Mitgliederversammlung am Sonnabend die Wahl ohne Gegenkandidaten für sich. Die Wahl des neuen Stellvertreters dagegen erwies sich als schwierig.

Keiner der rund sechs vorgeschlagenen Kameraden war zunächst bereit, in Löbls Fußstapfen zu treten. Erst nach einer Besprechung abseits der Sitzung mit Herpig, Löbl und Dieter Jaehnke vom Stadtkommando der Neustädter Feuerwehr, der als Wahlleiter fungierte, erklärte sich Zarif Bormann bereit. Zum Dank gab es für sie eine kräftige Umarmung von Herpig, der ihr, wie auch Jaehnke und Löbl, seine Unterstützung zusicherte.

Die Helstorferin Bormann ist seit 2010 bei der Feuerwehr, sie ist verheiratet und war bisher stellvertretende Jugendwartin. Als ihr Nachfolger wurde Marvin Ahlers gewählt. Mit Bormann steigt nach längerer Zeit wieder einmal eine Frau in die Führungsriege der Feuerwehren auf, zuletzt hatte Simone Rüffert-von der Brelje von 1999 bis 2008 den Stellvertreterposten in Mandelsloh inne.

Für den neuen Ortsbrandmeister gab es noch eine Beförderung obendrein, er ist nun Hauptlöschmeister. Der 49-Jährige hat sich bereits selbst um Nachwuchs für die Brandbekämpfer gekümmert: Beide Töchter sind Mitglieder in der Feuerwehr. Ebenfalls befördert wurde Markus Schmitz – er ist nun Oberfeuerwehrmann.

Vorgänger Herpig bat seine Kameraden auch um Unterstützung für Löbl und scherzte: "Ihr wisst ja, er ist nicht mehr der Jüngste – helft ihm ins Auto und aufs Fahrrad." Er hinterlasse seine Truppe gut ausgebildet und aufgestellt, blicke mit Stolz und ein paar Tränen in den Augen zurück. "Es wird anders werden, aber es wird gut werden", sagte Herpig. Er selbst wolle nun eine Pause einlegen und dann wieder als "Löschknecht" Seite an Seite mit seiner Frau Heidi Einsätze unter Atemschutz bestreiten.

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