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Symbolische Tore in den Naturpark

Neustadt Symbolische Tore in den Naturpark

In der zukünftigen Entwicklung des Naturparks Steinhuder Meer soll die Landwirtschaft eine größere Rolle spielen. Das ist eines der Ergebnisse der Steinhuder-Meer-Konferenz am Freitag im Poggenhagener Landgasthaus Meyer.

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Steinhuder-Meer-Konferenz in Poggenhagen: Thomas Beuster berichtet von Netzwerk und Wettbewerb "Lebendige Seen".

Quelle: Kathrin Götze

Poggenhagen. Aktuell ist ein Naturparkplan in Arbeit, der die Grundlage für die weitere Entwicklung der Natur- und Urlaubsregion bilden soll. Neben den großen Zielen Barrierefreiheit, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung und Umweltbildung kamen auch ganz konkrete Frage auf. "Wo verlaufen eigentlich die Grenzen des Naturparks?", lautete eine davon. Sonja Papenfuß, zuständige Fachbereichsleiterin bei der Region Hannover, sagte man denke darüber nach, symbolische Tore zum Naturpark an markanten Stellen zu errichten.

Land- und Forstwirtschaft, Jagd und Fischerei sollen künftig mehr eingebunden werden. Ein erster Schritt dazu ist die Arbeit an einem regionalen Produktlabel "Gutes aus dem Naturpark", das auch an Direktvermarkter vergeben werden könnte, wie Papenfuß erläuterte.

Mit der Entwicklung zum nachhaltigen Tourismus und der Information über Barrierefreiheit an Zielorten beschäftigen sich die Anrainer des Meeres schon länger. Willi Rehbock von der Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT) berichtete von dem Label "Reisen für Alle", an dem sich Gastronomen beteiligen können. "Dafür kommt ein Erheber ins Haus, der  Messwerte erfasst, zum Beispiel Türen, Schwellen oder Stufen, und alles für die Betreiber kostenlos aufbereitet", sagte Rehbock. Ein Durchfallen gebe es dabei nicht, aber solche Informationen seien für Besucher mit Handicaps oft von unschätzbarem Wert. Bis Ende 2017 können sich die Betriebe noch kostenlos einstufen lassen.

Wird das Steinhuder Meer "Lebendiger See des Jahres 2017"? Thomas Beuster von der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM) sieht gute Chancen. Die Bewerbung im Wettbewerb des Netzwerks "Lebendige Seen" läuft, ob es klappt, wird am 22. März bekannt gegeben, dem internationalen Tag des Wassers.

Dann steht auch ein ambitioniertes Vorhaben der Region Hannover kurz vor der Eröffnung: Das neu gebaute Naturparkhaus am Mardorfer Nordufer geht in Kürze bereits als neue Zentrale der Naturparkverwaltung in Betrieb, wie Fachbereichsleiterin Papenfuß sagte. Eine moderne und erlebnisbetonte Ausstellung zu Nutzung und Bedeutung des Moores soll dann am 1. April in dem Neubau eröffnen - 1,6 Millionen Euro lässt sich die Region das kosten.

Für die Konferenzen der nächsten Jahre sind gleich drei Themen vorgeschlagen: Neben der Landwirtschaft nannten Teilnehmer auch Vogelschutz und Gesundheit als weitere Entwicklungsgebiete.

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Von Kathrin Götze

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