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Seniorenresidenz soll Hotelcharakter haben

Neustadt Seniorenresidenz soll Hotelcharakter haben

Der Grundstein ist gelegt: In der Seniorenresidenz Mandelsloh sollen voraussichtlich ab dem Frühjahr 2018 rund 80 Bewohner betreut werden und 60 Arbeitsplätze entstehen.

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Setzen die Zeitkapsel in die Mauer: Stephan Stracke, Annegret Messerschmidt, Holger Johannesmann und Tillmann Zietz.

Quelle: Christina Lange

Mandelsloh. In dem zweigeschossigen Gebäude werden rund 80 Einzelzimmer zwischen 14 und 19 Quadratmetern Platz finden. Von den verwendeten Materialien bis hin zur Farbgestaltung soll alles auf ein hotelähnliches Ambiente zielen, sagt Holger Johannesmann, technischer Leiter des Projektes. "Die Bewohner sollen sich hier nicht wie im Krankenhaus fühlen, sondern sich wie im Wohnzimmer einrichten können."

Anfang Januar hatten die Bauarbeiten begonnen, im Frühsommer soll Richtfest gefeiert werden. "Wir liegen sehr gut im Zeitplan und freuen uns sehr auf die Eröffnung Anfang nächsten Jahres", bilanzierte Johannesmann bei der Grundsteinlegung am Dienstag. Er arbeitet für die Lindhorst Gruppe aus Winsen/Aller. Deren Tochterunternehmen, die Seniorenpark Mandelsloh GmbH, ist Bauherr. Für diese sagte Stephan Stracke: "Besonders, weil wir hier auf so viel Widerstände gestoßen sind, freuen wir uns, dass es jetzt so gut vorangeht". Er bedankte sich insbesondere bei der früheren Ortsbürgermeisterin Annegret Messerschmidt (SPD) und deren Ehemann Bodo. "Ohne die beiden wäre es nichts geworden. Sie haben uns überhaupt erst auf diesen Standort hier gebracht".

Von Widerständen sprach auch der stellvertretende Ortsbürgermeister Tillmann Zietz in seinem Grußwort. Inbesondere die Zufahrt zum Grundstück war lange umstritten. Anwohner befürchteten im engen Pastor-Simon-Weg zu viel Verkehr. Erst kürzlich hatte es einen Vor-Ort-Termin mit dem Ortsrat gegeben, der entschied, dass die Baustellenfahrzeuge nicht über den Weg am Friedhof zur Baustelle fahren sollen. Seither ist eine Zufahrt über die Wiklohstraße ausgeschildert.

Betreiber der neuen Seniorenresidenz ist die Curata, die auch ein Heim in Niedernstöcken unterhält. Dessen Einrichtungsleiterin Nicole Wischhöfer berichtet, dass eine Kooperation mit Mandelsloh angedacht ist. Besonders für ihr Seniorenzentrum, in dem es vor einigen Jahren einen Wasserschaden gegeben hat, bedeutet die neue Einrichtung eine Chance. Dahin könnten die Bewohner nämlich zeitweise umziehen, während in Niedernstöcken renoviert wird. Da die Warteliste für ihr Haus sehr lang sei, sieht Wischhöfer  große Nachfrage nach den Pflegeplätzen in Mandelsloh gegeben.

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Von Redakteur Christina Lange

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