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Der Wandel zum Partyörtchen

Hagen Der Wandel zum Partyörtchen

Baugebiet mit Tradition: Der Gänseberg hat Grund zum Feiern. Am Sonnabend steigt in dem kleinen Ort Hagen bereits zum 40. Mal das Gänsebergfest der SPD.

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Siegfried Fiehne hat 1973 als einer der Ersten im damaligen Neubaugebiet Am Gänseweg gebaut.

Quelle: Gleue

Neustadt. Gemächlich schlängelt sich der Hagener Bach durch die Gemarkung. Und doch hat der unscheinbare Wasserlauf eine große symbolische Bedeutung. Er trennt das ursprüngliche Straßendorf samt seiner teils jahrhundertealten Bauernhöfe von dem ersten großen Hagener Baugebiet, das Anfang der Siebzigerjahre an der Straße Am Gänseberg entstand.

„Bis auf vereinzelte Höfe war hier früher nur Wiese“, erinnert sich Siegfried Fiehne. Der 72-Jährige war einer der ersten, der 1973 sein neues Domizil am Gänseberg errichtete. Seitdem ist die Siedlung stetig gewachsen, heute sind mehr als die Hälfte der rund 1450 Einwohner nördlich des Hagener Baches heimisch.

Der SPD-Ortsverein um den damaligen Vorsitzenden Hans-Heinrich Meyer kam nur zwei Jahre später auf die Idee, ein großes Fest für alle Hagener zu veranstalten - dies war die Geburtsstunde des Gänsebergfestes. Am Sonnabend, 22. August, feiern die Hagener dies zum 40. Mal.

Die Sozialdemokraten haben vor 40 Jahren mit der ersten Party am Gänseberg gleich mehrere Ziele verfolgt. Zum einen wollten sie im Dorf auf sich aufmerksam machen, zum anderen wurde mit dem Überschuss die 1981 erschienene Dorfchronik mitfinanziert. „Wir hätten damals nie gedacht, dass es ein so großer Erfolg wird. Das Fest ist über die Jahre zu einem festen Treffpunkt nicht nur für alle Hagener geworden“, sagt Hans-Heinrich Meyer.

Klein und Groß, langjährige Einwohner und Zugezogene, Mühlenfelder und Kernstädter – beim mittlerweile traditionellen Gänsebergfest der SPD des Mühlenfelder Landes feiern alle gemeinsam. Und dabei ist es mittlerweile auch egal, welche politische Couleur die Feiernden präferieren. 500 Gäste sind seit jeher keine Seltenheit beim Fest gewesen, wie der langjährige Mitorganisator und Hagener Sozialdemokrat Manfred Becke erzählt. „Es ist schon seit Jahren das größte Dorffest“, sagt er.

Doch trotz dieses Erfolgs drohte der Sause vor einigen Jahren das Aus. „Wir brauchen immer viele helfende Hände. Das war ab und zu ein Problem“, sagt Becke. Mittlerweile sind die personellen Helferengpässe aber ausgestanden – am Sonnabend, 22. August, beginnt um 13 Uhr die 40. Party auf der Wiese Am Gänseberg. Neben Vorführungen, Karussell und Zeltdisco sind in diesem Jahr der Auftritt des Zauberers Cody Stone (18 Uhr) sowie ein großes Feuerwerk (22 Uhr) die Höhepunkte.

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