Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Im Dorf floriert das Geschäft

Hagen Im Dorf floriert das Geschäft

Hagen hat in den vergangenen Jahren einen kleinen Wirtschaftsboom erlebt. Jetzt ist auch für das leerstehende Autohaus neben der Tankstelle an der Hagener Straße ein neuer Pächter gefunden.

Voriger Artikel
Regiobus 850 hält nicht in Amedorf
Nächster Artikel
Der neue Chef gibt den Ton an

Zurück an alter Wirkungsstätte: KFZ-Meister Thomas Lechelt hat die Werkstatt bereits eingerichtet, während Friedrich Hocke noch den Besen im Ausstellungsraum schwingt.

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Erweiterter Edeka-Markt, neue Apotheke, diverse Ärzte, zwei Geldinstitute und etliche mittelständische Betriebe - das mit gut 1400 Einwohnern größte Dorf im Mühlenfelder Land hat sich nach und nach zum beliebten Kleinzentrum gemausert. „Hagen hat in den vergangenen zehn Jahren eine sehr beachtliche Entwicklung gemacht“, sagt Friedrich Hocke, der bis 2001 im damaligen „Autohaus Diepholz“ als Verkäufer tätig war und nun an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Gemeinsam mit KFZ-Meister Thomas Lechelt hat er das gut 1000 Quadratmeter große Gebäude samt Werkstatt von der in Hagen beheimateten Raiffeisen-Volksbank gepachtet und eröffnet dort ein freies Autozentrum.

„Beruflich ist es für uns wie nach Hause zu kommen“, sagt Lechelt. Der 45-Jährige hatte 1986 seine Lehre zum KFZ-Mechaniker im damaligen Autohaus begonnen und dort bis 1998 gearbeitet. Zuletzt lebte er in Schweden, ist jetzt aber zurück nach Nöpke gezogen.

Frank Hahn, der Vorsitzende der Dorfgemeinschaft, freut sich, dass in das Gebäude wieder Leben einkehrt. „Für Hagen ist das ein toller Gewinn“, sagt er. Überhaupt habe sich der Ort und das Umfeld in den vergangenen Jahren stetig und gut weiterentwickelt, wie Hahn berichtet. So profitieren die ansässigen Händler auch vom guten Miteinander mit den Nachbardörfern. „Hagen hat sich als Zentrum des Mühlenfelder Landes etabliert. Die Menschen nehmen die Angebote an“, sagt Hahn.

Noch wenig verfügbare Fläche

Langsam aber sicher wird es für Gewerbetreibende eng entlang der Hagener Straße. Wer an der zentralen Dorfstraße noch freie Gewerbefläche sucht, muss genau hinschauen. Viel Leerstand gibt es nicht. Ungenutzt sind aktuell nur noch die ehemalige Gaststätte Zur Erholung sowie das Fachwerkhaus in der Kurve gegenüber des neuen Autohauses. Ein wichtiger Schritt für die örtliche Wirtschaft und die Dorfgemeinschaft war, dass Hagen nach langem Kampf vor kurzem von der Region als Nahversorgungszentrum im Neustädter Land anerkannt wurde. Weitere Zentren sind die Dörfer Mandelsloh und Mardorf sowie das Auenland in der Kernstadt. Die Innenstadt ist als Hauptzentrum definiert.

Von Benjamin Gleue

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6sp98st6o1z19kby3k5w
Dachdeckereinkauf eröffnet auf neuem Gelände

Fotostrecke Neustadt: Dachdeckereinkauf eröffnet auf neuem Gelände