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Wer baut künftig schöne Möbel?

Neustadt/Wunstorf/Garbsen Wer baut künftig schöne Möbel?

Sie verstehen ihr Handwerk: Das haben vier junge Tischler der Innung Neustadt mit ihren Gesellenstücken unter Beweis gestellt. Allerdings: Es waren nur vier - um den Nachwuchs in den Betrieben zu sichern, wären pro Jahr etwa 30 nötig.

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Gute Arbeit: Lisa-Marie Hein aus Poggenhagen (oben) betrachtet mit ihrem Ausbilder Hartmut Strecker ihr Gesellenstück, einen Schminktisch mit schwenkbarem Dreifach-Spiegel. v. Werder (4)

Quelle: von werder

Neustadt. Nun: Die Zahl Vier war ein extremer Ausschlag nach unten, wie Berufsschullehrerin Monika Büchler sagt. Für das nächste Schuljahr in der Berufsfachschule (im ersten Lehrjahr in Vollzeit) gebe es wieder 18 Anmeldungen. Doch auch das erscheint Betriebsleitern wie dem Garbsener Rainer Finke, Vorsitzender der Innung, deutlich zu wenig. Zumal die Zahl der Abbrecher relativ hoch sei.

Die vier jungen Tischler, die mit der Bewertung ihrer Gesellenstücke gestern ihren Gesellenbrief erhalten haben, steht der Arbeitsmarkt jedenfalls weit offen. In Schule und Ausbildungsbetrieb haben sie viel über Holzverarbeitung, über Gestaltung und Fertigung gelernt. Ihr Gesellenstück haben sie in Absprache mit Chef und/oder Meister selbst entworfen und gefertigt. Maximal 100 Arbeitsstunden hatten sie dafür Zeit. Jetzt besitzen sie ihr ganz persönliches eigengefertigtes Möbel. „Das ist schon was, das bleibt“ sagt Hein.

Von Dirk von Werder

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