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Piehl bleibt Boss in Bordenau

Neustadt Piehl bleibt Boss in Bordenau

Ohne Gegenstimme, aber mit kritischen Bemerkungen aus der CDU-Opposition, ist Bordenaus Ortsbürgermeister Harry Piehl (SPD) im Amt bestätigt worden.

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Harry Piehl (zweitervon rechts) bleibt Ortsbürgermeister in Bordenau. Hier verabschiedet er die langjährigen Mitglieder Siegrid Maske (von links), Bernd Meisterknecht und Astrid Hinte.

Quelle: von Werder

Bordenau. Es wurde offen abgestimmt - sechs mal "Ja" für Piehl von SPD und Grünen, fünf Enthaltungen von CDU und UWG. Harry Piehl geht in seine dritte Amtszeit, versprach, "ich will das beste erreichen für unser Dorf, werde mich dafür in Rat und Ortsrat einsetzen".

Enger war die Wahl des Stellvertreters. Geheim wurde abgestimmt - sechs Stimmen für Hans-Jürgen Hayek (Grüne), fünf für Thomas Stolte (CDU). Der deutete gleich anschließend an, was er in den nächsten fünf Jahren machen will: mehr Opposition als bisher. "Das ist anders nicht mehr möglich", sagte er der Leine-Zeitung auf Anfrage, "die Arbeit des Ortsrates muss transparenter werden, Piehl offener auf andere zugehen."

Konkret mahnte Stolte eine raschere und nachvollziehbare Abrechung der Ortsratsmittel zu Beginn eines jeden Kalenderjahres an. Da gebe es dringend Nacholbedarf. Außerdem fehle seit über einem Jahr ein Protokoll für eine Ortsratsbegehung zum Thema Mülleimer im Dorf. Und später legte Stolte nochmals nach: "Wir brauchen Klarheit, was mit dem Dorfgemeinschaftshaus werden soll." Seit mehreren Jahren gebe es Pläne für einen Anbau. Die Stadt warte auf genaue Ansagen. Piehl als Vorsitzender des Trägervereins sei auch hier in der Bringschuld.

Dem neuen Ortsrat gehören drei langjährige Bürgervertreter nicht mehr an: Piehl verabschiedete mit Präsenten Siegrid Maske, Bernd Meisterknecht und Astrid Hinte. Und er ehrte namens des Niedersächsischen Städtetages SPD-Vertreterin Sieglinde Ritgen. Die hält zumindest für das Neustädter Land einen einsamen Rekord: Sie gehört dem Ortsrat seit über 40 Jahren an.

Kein Weihnachtsmarkt?

Nach 20 Jahren gibt es in Bordenau voraussichtlich keinen Weihnachtsmarkt mehr. "Die Feuerwehr hat den Termin aus dem Veranstaltungskalender genommen", sagt CDU-Bürgervertreter Thomas Stolte. Stolte erinnerte an erfolgreiche Jahre des Marktes vor der Kirche, anfänglich unter Federführung von Ortsbürgermeister Piehl. Für das Dorf sei von Interesse, ob Geld von den Märktenübrig geblieben sei.

Stinkendes Klo?

Riecht es oder stinkt es gar - auf der Toilette der Grundschule? Das ist eine Frage, die der Ortsrat nicht abschließend bewerten konnte. Fakt ist: die Anlage ist dringend sanierungsbedürftig; 130 000 Euro soll und will die Stadt dafür ausgeben, die Frage ist nur, ob schon 2017 oder erst 2018. UWG-Vertreter Manfred Korte plädierte dafür, der Ortsrat möge auf die Stadt einwirken, die Investition schon im nächsten Jahr zu tätigen.

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Von Dirk von Werder

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