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Heimatmuseum sucht neuen Betreuer

Bordenau Heimatmuseum sucht neuen Betreuer

Seit 1992 gibt es das kleine Heimatmuseum „Sammlung Bordenau“, das das Leben auf dem Land zeigt. Doch seine Zukunft ist ungewiss.

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Heiner Deeke am Eingang zur Sammlung und in der Stube von anno dunnemals.

Quelle: Chadde

Bordenau. Wenn Heiner Deeke, Jahrgang 1953, am Esstisch sitzt und nach Norden blickt, hat er rechts sein Elternhaus im Blick und links das Geburtshaus seines Vaters Heinrich. Küche und Stube sind im Originalzustand erhalten, legen mit einer Sammlung alter Arbeitsgeräte Zeugnis vom einstigen Leben auf einem Bauernhof ab.

Jede Deeke-Generation hat ausgediente Werkzeuge und Hilfsmittel aufbewahrt. So platzierte Heinrich Deeke im Stall Pferdegeschirr neben dem grünen Nummernschild des ersten Traktors - ebenso sorgfältig beschriftet wie der Hauswirtschaftsbedarf Bordenauer Landwirtsfamilien. Oma Deekes Kohlenherd und Küchentisch stehen bis heute am Platz.

1989 reifte der Plan, die private Sammlung öffentlich zu machen. Nachbarn, Freunde und Förderer stellten weitere Ausstellungsstücke wie Fotos oder Kochbücher zur Verfügung. Bis zu seinem Tod 1997 betreute Heinrich Deeke die Sammlung, danach machte Freund Gerd Wilhelms weiter. Inzwischen ist auch er verstorben - und Heiner Deeke steht vor der Frage, wie es mit der Sammlung weitergeht. „Sie soll zusammenbleiben“, wünscht er sich. Die Räume mit rund 100 Quadratmetern stellt er zur Verfügung. Nur betreuen und öffnen müsste sie jemand.

Von Patricia Chadde

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