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Bertram-Kühn tritt für FDP an

Neustadt Bertram-Kühn tritt für FDP an

Nächster Kracher im Vorfeld der Kommunalwahl: Helstorfs Ortsbürgermeisterin und Ratsfrau Ute Bertram-Kühn ist aus der SPD ausgetreten. Im September tritt sie für die FDP an.

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Ute Bertram-Kühn und FDP-Stadtverbandschef Arne Wotrubez

Quelle: von Werder

Helstorf. Die Listen für Rats-und Ortsratswahlen, so weit sie bisher vorliegen, beinhalten schon so manche Überraschung. So kandidiert die Luttmerser Bürgervertreterin Sigrid Asche (bisher SPD) im September für die CDU, ebenso macht es Sven Wegener aus Niedernstöcken, der bisher für die SPD im Ortsrat Mandelsloh sitzt und demnächst für die CDU antritt.

Jetzt der nächste Kracher im Norden: Ute Bertram-Kühn, seit 2001 für de SPD im Ortsrat Helstorf, seit 2006 für die SPD im Rat und seit 2011 Ortsbürgermeisterin, nimmt einen nächsten Anlauf auf Liste der Freidemokraten. Die 50-Jährige hatte vor zwei Wochen erklärt, nicht wieder für die SPD antreten zu wollen. Dieser Ankündigung ließ sie jetzt den Austritt aus der SPD folgen. Bis zur Wahl wird sie Ortsbürgermeisterin und Ratsfrau bleiben - ohne Partei und ohne Fraktion. "Ich habe dem Ortsrat meinen Parteiaustritt mitgeteilt. Die Mitglieder haben mir daraufhin das Vertrauen ausgesprochen." Nach dem Austritt hätte eine Mehrheit von acht der elf Ortsratsmitglieder Bertram-Kühn aus dem Amt wählen können.

"Die Macht im Ortsrat liegt nicht bei einzelnen Parteien, sondern bei den elf Mitgliedern", sagt die Helstorferin. Das sei ihr wichtig; nur so könne man Politik im Sinne der Dörfer machen. Die Gründe für ihren Austritt aus der SPD liegen, soviel sagt sie, "nicht in der Arbeit im Ortsrat begründet".

Für die FDP will sie ihre Arbeit in beiden Gremien fortsetzen. Als Spitzenkandidatin für den Ortsrat, als Spitzenkandidatin für den Rat der Stadt im Wahlbereich 2. "Wir sind froh, eine so bewährte Spitzenkraft bei uns zu haben", sagt FDP-Stadtverbandschef Arne Wotrubez. Und kündigt an: "Wir werden auf weiteren Listenplätzen noch manch guten Namen präsentieren."

Von Dirk von Werder

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