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Störche steuern auf Rekordkurs

Neustadt Störche steuern auf Rekordkurs

In der Region Hannover halten sich aktuell vermutlich mehr Störche auf als in den 83 Jahren, in denen sie statistisch erfasst werden.

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"Wenn der Storch Ausschau hält" betitelt die Neustädterin Doris Dräger dieses Foto, das sie auf einer Wiese an der Leinstraße Richtung Empede geschossen hat.

Quelle: Doris Dräger

Neustadt. "Es gibt viele Neugründungen von Nestern", sagt Reinhard Löhmer, der als Storchenexperte schlechthin in den Gemarkungen zwischen Neustadt, Burgdorf und Laatzen gilt. Er verdeutlicht: 1934, als erstmals im Norddeutschen Raum Störche gezählt worden seien, gab es im heutigen Gebiet der Region Hannover 55 Brutpaare gegeben. "Ich gehe davon aus, dass wir diese Zahl aktuell überschreiten werden", sagt Löhmer.

Die Zahl der Brutpaares sage aber nichts über die Zahl der zu erwartenden Jungstörche. "Da kann noch viel passieren." Die ersten Jungstörche seien schon Ende April ausgebrütet worden und prompt unter der Kälte der vergangenen zwei Wochen gelitten. "Doch zum Glück war es nicht dauernass." Die meisten Tiere dürften überlebt haben. Es gehe "wild her zurzeit", sagt Löhmer, denn noch immer suchten Störche nach Nestern, bedrohten Einzeltiere andere. Etliche Paare hätten erst angefangen, zu brüten. Und es sei ungewiss, was das Wetter bringe. Spätfröste oder Starkregen könne die Tiere noch immer bedrohen.

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Von Redakteur Dirk von Werder

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