Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Industriestandorte mit Tradition zu verkaufen

Neustadt Industriestandorte mit Tradition zu verkaufen

An Kubaldallee und Eduard-Dyckerhoff-Straße schlug jahrzehntelang das Poggenhagener Wirtschaftsherz, die Firmen Kubald und Rigips boten hunderten Neustädtern eine berufliche Heimat. Mittlerweile ist das alles (fast) Geschichte. Doch wie geht es eigentlich mit den ehemaligen Industriearealen weiter?

Voriger Artikel
Los geht das Ringen um Mehrheiten
Nächster Artikel
Der Würger fasziniert immer noch

Unkraut wuchert auf dem ehemaligen Kubald-Firmengelände.

Quelle: Benjamin Gleue

Poggenhagen. Wo bis zur Kubald-Insolvenz im Februar 2014 ein reges Treiben herrschte, wuchert heute ungebremst das Unkraut. Grünspan hat die Gebäude besetzt - langsam aber stetig erobert sich die Natur das ehemalige Firmengelände zurück. Ein Verkauf des Areals ist bisher nicht realisiert worden.

Etwas anders sieht es an der Eduard-Dyckerhoff-Straße aus. Auch wenn das Unternehmen Rigips Saint-Gobain die dortige Produktion von Schaum- und Dämmstoffen Ende 2015 eingestellt hatte, sind noch eine Handvoll Mitarbeiter auf dem 90000 Quadratmeter großen Areal anzutreffen. "Wir nutzen das Gelände noch als Lagerfläche, die Restarbeiten sollen aber bis Ende des Jahres abgewickelt sein", sagt Geschäftsführer Christian Grimm.

Im neuen Jahr will das Unternehmen dann den Verkauf des an die Bahnstrecke angeschlossenen Geländes samt der auf ihr beheimateten 30000 Qudratmeter Fertigungs- und Lagerhallen forcieren. "Wir hatten schon erste Anfragen und hoffen, dass sich ein Interessent finden. Es ist auch in unserem Sinne, dass sich dort eine neue Firma ansiedelt", sagt Grimm.

Der noch amtierende Ortsbürgermeister Klaus Hendrian hofft ebenfalls, dass sich für die beiden Standorte bald Käufer finden. "Die Firmengelände sind Poggenhagener Tradition. Es wäre schön, wenn es an beiden Standorten weitergeht", sagt er.

Wirtschaftsförderer will unterstützen
Auch Neustadts Wirtschaftsförderer Uwe Hemens hat die beiden großen Industriestandorte auf dem Zettel: "Es gab für beide Gelände schon lose Anfragen, momentan haben wir aber kein heißes Eisen im Feuer", sagt er. Zwar handelt es sich in beiden Fällen um Privatverkäufe, Hemens und die Stadt wollen aber unterstützen, wo es geht. Auch den Poggenhagener Ortsrat will Hemens mit ins Boot holen, er will schnellstmöglich einen Termin mit dem neu gewählten Gremium vereinbaren.

doc6rux5qc203a13gwpddep

Ende des Jahres wird das Rigips-Firmengelände endgültig geschlossen.

x

Quelle: Benjamin Gleue

Von Benjamin Gleue

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Nachrichten
doc6smo9uczgeq1d1lgberr
Landesverteidigung steht im Mittelpunkt

Fotostrecke Neustadt: Landesverteidigung steht im Mittelpunkt