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Intakte Nordkreisgesellschaft

Interessenverbände Intakte Nordkreisgesellschaft

Gute Stimmung, gute Reden, beste Unterhaltung: Man geht gerne hin, zum Neujahrsempfang der NKI. 120 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Behörden und Vereinen genießen entspannte Stunden

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Starker Auftritt: Der Popchor unter Christiane Oltmanns sorgte für den guten Ton.

Quelle: Patricia Chadde

Otternhagen. Bürgermeister Uwe Sternbeck fand das treffende Wort für Mitglieder und Gäste der Nordkreisinitiative NKI: Die „Nordkreisgesellschaft“, so Sternbeck, treffe sich zu Jahresbeginn, ziehe Bilanz und blicke nach vorn. „So soll es sein.“

120 Leute gehörten dieser Gesellschaft am Sonntag an - Unternehmer, Politiker, Behördenvertreter, Vereinschefs. Ein interessanter Querschnitt durch die Menschen in Neustadt und seinem Norden. Und die Gesellschaft hat einen Sprecher: NKI-Vorstand Markus Heumann. Der blickte zurück auf 2015 (Jahr des Terrors, Jahr der Flüchtlinge) und motivierte für 2016: „Wir müssen gestalten, zusammen, nicht allein. Dann wird vieles gelingen.“

Nicht ganz einig sind sich Heumann und Sternbeck beim Blick auf das wohl drängendste städtische Vorhaben: den Bau eines Rathauses. Heumann will „alle Kraft“ auf den Vorstoß der Ratsmehrheit SPD und CDU, den Verwaltungssitz privat erstellen zu lassen, in Kombination mit Gebäuden für den Einzelhandel. „Neustadt braucht Einzelhandelsflächen, die es heute nicht hat: mindestens 300 Quadratmeter, ebenerdig, große Schaufenster.“

Sternbeck will das Rathaus auch schnellstmöglich, aber er sieht es „skeptisch, wenn man so ein Projekt mit zu viel anderem verknüpfen will.“ Sein Vorschlag: die Stadt baut, ohne Einzelhandel, aber bald.

Einen Erfolg der vergangenen Monate vermeldeten beide Redner: Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft ist gegründet, ein Geschäftsführer bestellt. Uwe Hemens übernimmt den Job am 1. April. Und hatte gestern erste Kontakte zu Unternehmern, wie Hausverwalterin Elke Thauer.

„Es ist beängstigend, dass viele Traditionsgebäude in der Innenstadt nicht zu vermieten sind“, sagt die. Hemens weiß: „Hier gibt es viel zu tun.“

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