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Begegnung beim Kochen, Malen und bei Tanz

Neustadt Begegnung beim Kochen, Malen und bei Tanz

Die Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft ist geglückt. Einheimische und Geflüchtete haben beim Interkulturellen Tag gezeigt, was gelingen kann, wenn Menschen ohne Vorurteile und Ängste aufeinander zugehen. Nach den Workshops haben sie Besuchern die Ergebnisse präsentiert.

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Musiklehrer Mahmoud Shaban spielt mit seinen Töchtern Leen (links) und Sara Livemusik.

Quelle: Carola Faber

Neustadt. Der Kochworkshop war der Renner. Die meisten Teilnehmer des Interkulturellen Tages, mit dem Titel „Neu(e) StadtKultur“ überschrieben, interessierten sich für die Kochkunst anderer Länder. "Das hätten wir nicht gedacht, aber es freut uns natürlich sehr. Klasse ist es auch, dass wir bei der Abschlusspräsentation Kostproben der Küchenkreationen testen  können", sagt Mitorganisatorin Jana Schadwinkel.

Im Veranstaltungszentrum Leinepark wurde getrommelt und getanzt, künstlerisch gestaltet und schriftstellerisch gearbeitet. Teilnehmer widmeten sich auch verschiedenen Handarbeitstechniken wie dem Häkeln und dem Klosterstich - immer mit dem Ziel der gemeinsamen Präsentation.

Künstlerin Susan Tiedt und ihr Kollege Hayel Nasr bauten ein Stillleben aus typisch arabischen und typisch deutschen Motiven auf. Die Wasserpfeife und der Gartenzwerg durften dabei nicht fehlen. Die Teilnehmer des Malkurses konnten Zusammenstellung und Maltechnik wählen. "Für uns ist es eine Herausforderung, weil sich die Gruppe der Malfreudigen aus Laien und Profis zusammensetzt. Wir sind aber begeistert von allen Ergebnissen", sagt Workshopleiterin Susan Tiedt.

Bibliothekarin Melanie Röver stellte den jüngsten Besuchern die verschiedenen Medien der Stadtbibliothek vor, während wenige Räume weiter unter Anleitung von Ulrike Schütte fleißig gehäkelt wurde. "Es macht sehr viel Spaß. Wir haben uns viel vorgenommen, aber was wir heute nicht fertigstellen, kann später ergänzt werden", bestätigt die Mitarbeiterin beim Frauenreff KiVi (kreativ-interkulturell-vielfältig-individuell). Heike Spencker-Gyamfi und Musiklehrer Mahmoud Shaban brachten das Veranstaltungszentrum schließlich zum Beben. Abwechselnd trommelten sie mit einer großen Teilnehmergruppe verschiedene Sambarhythmen und tanzten nach syrischen Melodien.

Am Ende freuten sich die Veranstalter, der Verein Kulturnetzwerk und das Refugium, über einen erfolgreichen Tag der Begegnungen. Die Besucher am Nachmittag erlebten ein bunte und fröhliche Abschlusspräsentation.

Was glauben Sie, bleibt auf Dauer vom Interkulturellen Tag?
Das sagen Teilnehmer und Dozenten:

Jasmin Matthies, Lindwedel: "Ohne den Interkulturellen Tag hätte ich nie die neue Maltechnik mit Acrylfarben kennengelernt."

Eman Shalghin, Syrien: "Die Erkenntnis: Verschiedene Kulturen können voneinander lernen. Es ist ein besonderer Tag, der die Routine unterbricht."

Nayef Hina, Syrien: "Die Lust, andere Kulturen kennenzulernen. Es ist auch interessant, die verschiedenen Arten beispielsweise der Gedichtinterpretation zu verstehen."

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Fotostrecke Neustadt: Begegnung beim Kochen, Malen und bei Tanz

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Von Carola Faber

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