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Wahlkampf zwischen Schmuck und Strickwaren

Mardorf Wahlkampf zwischen Schmuck und Strickwaren

Wahlkampf inmitten von Menschenmassen, die sich an Kunsthandwerksständen, Bierbänken und Karussells drängen - kann das funktionieren? Jens Spahn, CDU-Bundestagsabgeordneter, hat es auf dem Kunsthandwerkermarkt in Mardorf ausprobiert.

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Jens Spahn und der Mardorfer Bürgermeister Hubert Paschke werden von einigen Besuchern sofort erkannt.

Quelle: Leonie Frank

Mardorf. Gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Sebastian Lechner hat er auf dem beliebten Markt das Gespräch mit den Bürgern gesucht. Die meisten allerdings waren mehr an Holzarbeiten, Strickware und Bratwurst interessiert als an einem Politikerplausch. "Es passiert schnell, dass man in einer solchen Masse untergeht", sagte Lechner und lobte den großen Andrang auf den Markt. Spahn zeigte sich interessiert, wollte die Kirche sehen und ließ sich von Ortsbürgermeister Hubert Paschke etwas über den Ort erzählen: Verkehr, Tourismus, Besonderheiten.

Lechner ging derweil in die Offensive, stellte Spahn einigen Besuchern vor, suchte das Gespräch - meistens ohne großen Erfolg. Einige erkannten Spahn dann aber doch: "Endlich mal vernünftige Leute hier", rief ein Mann und kam auf ihn zu. Herbert Kiunicke, seinerseits CDU-Mitglied im Landesverband Seesen, freute sich über den Besuch und äußerte seine Bewunderung für die Arbeit Spahns. Kunsthandwerkerin Angela Rohde zeigte ihm ihre hochwertige Wolle und erzählt von den Problemen der Selbstständigkeit.

Die CDU war nicht die einzige Partei, die den Kunsthandwerkermarkt für ihren Wahlkampf nutzte - die SPD war mit einem Stand vertreten und schickte die Jusos mit Bollerwagen, Wahlplakat und Flagge los - das fiel auf.

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Von Leonie Frank

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