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Dudensen legt zwei Schippen nach

Neustadt Dudensen legt zwei Schippen nach

Lange hat Dudensen dem Besuch der Jury im Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" entgegen gefiebert. Bei der Präsentation hat die Dorfgemeinschaft noch einmal etwas draufgelegt.

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Die Jury des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" besucht Dudensen.

Quelle: Susanne Doepke

Dudensen. "Der Himmel weint - vor Freude über den Jurybesuch", scherzte Ortsbürgermeister Günther Falldorf beim Empfang der Bewertungskommission. Der Himmel hatte am Sonnabend die Schleusen geöffnet, was dem Elan der Dudenser, ihr Dorf von seiner besten Seite zu präsentieren, keinen Abbruch getan hat.

Insgesamt bereist die Kommission 33 Dörfer aus 13 Bundesländern. Aus Niedersachsen ist noch Böddenstedt dabei. Bewertungskriterien sind Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und Siedlungsentwicklung sowie Grüngestaltung und das Dorf in der Landschaft. "Alle Dörfer, die in dieser Endrunde dabei sind, können sich jetzt schon als Sieger fühlen", sagte Jurymitglied Christoph Wegener von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

Den Willen zum Sieg haben die Dudenser allemal. Für den dreistündigen Besuch der Bundesjury hat die Dorfgemeinschaft noch mindestens zwei Schippen draufgelegt. Dabei warfen sie Projekte der Dorfgemeinschaft, bei der viele Freiwillige mit angefasst haben, die vielen Betriebe in dem 554-Einwohner-Örtchen und die gute Gemeinschaft in die Waagschale. Stolz kündigte Falldorf außerdem an, dass der Allgemeinmediziner Carsten Baumann aus Borstel im Januar eine Praxis im Dorf eröffnet und damit die Infrastruktur erheblich verstärkt. Außerdem gibt es Pläne für ein Nahwärmenetz.

Bei der Beköstigung der Kommission rekapitulierten Heike Wetscheck, Angela Zettel und Annika Kirchhoff auf sehr charmante Weise noch einmal den Weg der Dorfgemeinschaft durch die Wettbewerbe als Sketch - zur Erheiterung der Jury auf Plattdeutsch.  Die drei Damen versprachen, dass die Feuerwehrkapelle Dudensen beim anstehenden Besuch in Berlin mitkäme, um bei Bundespräsident Joachim Gauck ordentlich Ramba-Zamba zu machen. Der aus Franken stammende Jurypräsident Elmar Henke gab zu: "Ich habe höchstens 20 Prozent verstanden, aber die Herzlichkeit kam rüber."

Die Jury zeigte sich sehr angetan, insbesondere vom Konzept, die Kirche als Gemeinschaftsraum zu nutzen - so etwas hätte er noch nicht gesehen, erklärte Henke. "Der Gemeinschaftsgeist war ganz stark zu spüren", sagte er zum Abschluss und rief den Dorfbewohnern ein anerkennendes "Weiter so!" zum Abschied zu. Ob Dudensen im Januar als Sieger nach Berlin fährt, wird am 8. Juli bekannt gegeben.

Weitere Informationen zum Bundesausscheid des Dorfwettbewerbs gibt es unter bmel.de/dorfwettbewerb.

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