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Wie sieht Ihr Wunschrathaus aus, wo steht es?

Der Kandidaten-Check Wie sieht Ihr Wunschrathaus aus, wo steht es?

Welche Positionen beziehen Parteien und Wählergruppen vor der Kommunalwahl zu Themen, die die Stadt bewegen? Die Leine-Zeitung fragt nach. Heute: Wie sieht Ihr Wunschrathaus aus und wo steht es?

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Neustadts Rathaus braucht mehr Platz.

Quelle: Susanne Döpke

Harald Baumann, SPD: Wir betrachten den Bau eines neuen Rathauses nicht als Wunsch-, sondern als Pflichtaufgabe. Der sinnvollste Ort für ein neues Rathaus ist die Innenstadt. Durch die Nähe zum Bahnhof ist die Erreichbarkeit für jeden Neustädter optimal gegeben. Auch die Mitarbeiter können die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. In Verbindung mit der Möglichkeit, im Areal der Marktstraße Süd einen großflächigen Einzelhandel als Frequenzbringer anzubieten. 

Sebastian Lechner, CDU: Unser Wunschrathaus steht an der Marktstraße Süd. Es ist ein eigenständiges, der Stadt gehörendes Rathaus, das im Erdgeschoss alle relevanten Anlaufpunkte wie die Kfz-Zulassung, das Bürgerbüro etc. beinhaltet. Den Teil der Verwaltung ohne Bürgerkontakt wollen wir in einem weiteren Gebäude zur Miete unterbringen. Dieses kann durch einen Investor gebaut werden und bietet im Erdgeschoss großflächigen Einzelhandel an.

Inge Müller, UWG: Mein Wunschrathaus steht an der Nienburger Straße, weil dort mit den neuen Baugebieten die „neue Mitte“ der Stadt entsteht. Dazu gehört ausreichender Parkraum und eine bürgerfreundliche Anbindung des ÖPNV an den Bahnhof und die „neue Mitte“ einschließlich der neuen Baugebiete.

Dominic Herbst, Grüne: Die Stadt braucht ein eigenes Rathaus für die Bürgerinnen und Bürger mit integrierter Bibliothek. Die Betonung liegt auf „ein“ Rathaus. Wir möchten das Rathaus nicht in mehrere Teile gliedern. Der Grünen-Vorschlag ist schnell und kurzfristig umsetzbar, da er allein in den Händen der Stadt liegt, ohne Abstimmung mit möglichen Investoren und ohne Ankauf zusätzlicher Flächen.

Thomas Iseke, FDP: Der ideale Standort ist die rund 2500 Quadratmeter große Freifläche zwischen Bahnhof/ZOB und Wunstorfer Straße, auf der aktuell ein provisorischer Parkplatz eingerichtet ist. Das Areal ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln ideal erreichbar, liegt im Zentrum und ist im Eigentum der städtischen Wirtschaftsbetriebe. Diese sollen auch als Bauherr auftreten. Dann kann der Bereich Marktstraße Süd für großflächigen Einzelhandel ausgewiesen werden. 

Jonas Iseke, Die Linke: Wir unterstützen das Bürgerbegehren bezüglich des Rathauses. In diesem hat sich unserer Meinung nach der Willen des Bürgers sehr deutlich gezeigt. Folglich unterstützen wir die Erweiterung des bestehenden Rathauses in der Nienburger Straße. Eine Kombination von Rathaus und Stadtbibliothek halten wir für erstrebenswert, da die aktuellen Räumlichkeiten im Schloss nicht ausreichen.

Bernhard Nowack, Piraten: Hier kommt es weder auf meinen noch den Wunsch der Ratspolitik an. Bei einer derartig umfassenden und weitreichenden Entscheidung sind die Bürger direkt zu befragen.

Raimar Riedemann, AfD: Es geht nicht um Wünsche oder darum, dass sich irgendwer ein Denkmal setzt. Wir haben ein Rathaus an der Nienburger Straße. Dort ist ein An- und Umbau günstiger möglich als ein Neubau in der Innenstadt. Dazu gehören alle Dienststellen, auch die Zulassungsstelle. Dafür ist dort nämlich Platz und die Erreichbarkeit optimal. Einzig die Bibliothek können wir uns in der Innenstadt vorstellen.

Von der Redaktion

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