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Keine Spur von Randalierern

Neustadt Keine Spur von Randalierern

Die Polizei setzt seit Anfang der Woche vermehrt Beamte ein, die zu Fuß durch die Innenstadt gehen. Hintergrund ist eine Beschwerde aus der Kaufmannschaft: Jugendliche zögen durchs Zentrum, belästigten Passanten wie Mitarbeiter von Geschäften.

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Kontakt zu den Bürgern: Polizistin Susanne Roth schaut bei der Fußstreife auch bei Lederwaren-Verkäuferin Petra Richter vorbei.

Quelle: Susanne Döpke

Neustadt. Und so sind gestern Bernd Reinhold und Susanne Rothe in der Fußgängerzone unterwegs; werden bald angesprochen: „Schick seht ihr aus!“, ruft Anwohner Emil Hanebutt. Der schiebt seinen Rollator durch die Straße, scherzt in Richtung der Beamten: „Schneller als 50 kann ich nicht, mich braucht ihr nicht anzuhalten“. Reinhold und Rothe fragen während ihrer Streife gezielt Geschäftsinhaber und Passanten, nach Rowdys, nach pöbelnden Jugendlichen. Doch weitere Hinweise in diese Richtung gibt es nicht.

Und dennoch: „Es ist gut, dass wir Präsenz zeigen“, sagt Reinhold. Dann ruft er einem Jugendlichen, der sein Rad schiebt zu: „Bitte auch schieben, wenn keine Uniform zu sehen ist!“ Das wiederholt noch mehrmals, auch in Richtung der Generation 60plus.

Auf dem Weg durch die Stadt schauen die Ordnungshüter auch in Spielhallen vorbei. „Meistens freuen sich die Angestellten, uns zu sehen, weil unsere Gegenwart potenzielle Übeltäter abschreckt“, sagt Reinhold. Insgesamt habe die Polizei im Neustädter Land ein positives Verhältnis zu den Bürgern.

Susanne Döpke

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