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Kaum Hoffnung auf Ruhe an der Gartenstraße

Neustadt Kaum Hoffnung auf Ruhe an der Gartenstraße

Die verkehrslärmgeplagten Anwohner der Gartenstraße müssen einen weiteren Rückschlag verdauen. Eine erhoffte Tempodrosselung auf der Bundesstraße 6 ist vorerst abgelehnt worden.

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Lärm macht krank: Dieses Plakat wollen die Anwohner an der Gartenstraße aufhängen.

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Als im vergangenen Jahr die Fahrbahn der B6 erneuert und der Verkehr verlangsamt durch die Baustelle geführt wurde, kamen die Anwohner auf eine Idee. "Eine Temporeduzierung von 80 auf 60 Stundenkilometern wäre für uns zumindest eine kleine Erleichterung", sagt Martha Hageböck, Mitglied der Bürgerinitiative Lärmschutz B6.

Doch daraus wird nichts. Das hat die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Anfrage der Leine-Zeitung mitgeteilt. Nach Auskunft von Friedhelm Fischer, dem Leiter des Geschäftsbereichs Hannover, würde sich der Lärm durch die Temporeduzierung um weniger als drei Dezibel reduzieren und sei damit nicht wirksam genug. Ein wenig Hoffnung gibt es aber noch: Bürgermeister Uwe Sternbeck will versuchen, doch noch eine Möglichkeit zu finden.

Ungeachtet dessen wird die Initiative öffentlichkeitswirksamer auftreten. Mit Unterstützung der Altrewa-Bürgerstiftung ist ein Plakat mit der Aufschrift "Lärm macht krank" angeschafft worden, das künftig an der Einfahrt zur Gartenstraße aufgehängt werden soll.

Von Benjamin Gleue

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