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Kurze Wege, schnellere Hilfe

Neustadt Kurze Wege, schnellere Hilfe

Die Zeiten im Exil der sechsten Etage sind vorbei: Nach 13-monatiger Umbauzeit zieht die Kinderklinik im Krankenhaus Neustadt heute wieder zurück auf ihre Stamm-Station ins erste Obergeschoss.

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Viel Papierkram: Elke Otto bringt Aktenordner der Kinderklinik aus dem oberen Stockwerk in die neue Heimat.

Quelle: Benjamin Gleue

Neustadt. Während die frisch gestrichenen Patientenzimmer gestern noch verwaist waren, herrschte auf dem Flur der nach Brandschutzvorgaben renovierten Station bereits munteres Treiben. Mit Akkuschrauber bewaffnete Handwerker waren unterwegs, Schwestern räumten Schränke ein. Mobiliar und erste medizinische Geräte sind gestern als erstes umgezogen, heute folgen Patienten, Ärzte und Klinikpersonal.

Chefarzt Dr. Michael Schneider freut sich auf die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. "Es ist eine Erleichterung für alle Beteiligten. Die Wege sind kürzer, sowohl für die Patienten, deren Angehörigen als auch für die Fachärzte aus anderen Abteilungen", sagt er.

Und auch die räumliche Ausstattung hat erhebliche Vorteile – für die kleinen Patienten. "Wir sind in der ersten Etage infrastrukturell sehr gut aufgestellt", so Schneider. Das Besondere: Im Gegensatz zu den anderen Etagen sind hier alle Zimmer mit einer eigenen Nasszelle (Dusche, Toilette) ausgestattet. 16 Betten stehen in der Kinderklinik zur Verfügung, die jederzeit aufgestockt werden können. "Wir müssen flexibel sein. Oft wollen Eltern bei ihren Kindern übernachten", sagt der Chefarzt.

In den vergangenen 13 Monaten war die Kinderklinik in den sechsten Stock verlegt worden, um nötige Baumaßnahmen durchzuführen. Neue Brandschutztüren und Feuermelder wurden installiert, die Decken generalüberholt.

Steigende Patientenzahlen

Die Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, so der offizielle Name, im Klinikum gibt es bereits seit 1971. Aktuell werden darin jährlich rund 2300 Kinder und Jugendliche stationär aufgenommen, hinzu kommen 5000 Mädchen und Jungen, die ambulant behandelt werden. "In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Patienten um fast 50 Prozent gestiegen", sagt Chefarzt Dr. Michael Schneider. Mittlerweile sind gut 40 Prozent aller behandelten Patienten Jugendliche, vor wenigen Jahren waren fast 90 Prozent aller Patienten noch Kinder im Grundschulalter oder jünger.

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Quelle: Benjamin Gleue

Von Benjamin Gleue

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