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70 Jahre und kein bisschen leise

Helstorf 70 Jahre und kein bisschen leise

70 Jahre Kirchenchor – das wollen die Sänger, ehemalige wie heutige, gebührend feiern. Beim Konzertgottesdienst am Sonntag, 18. Juni, will der Chor seinen Zuhörern in der Helstorfer Kirche beweisen, dass sein Repertoire trotz der sieben Jahrzehnte kein bisschen angestaubt ist.

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Freuen sich auf den Jahrestag am 18. Juni: Mitglieder des Kirchenchores Helstorf.

Quelle: privat

Helstorf. Klassische Stücke von Mozart und Bortnianski werden ab 18 Uhr ebenso zu Gehör gebracht wie Lieder von Leonard Cohen und Reinhard Mey. Zum Repertoire gehören neben Chorsätzen bekannter Kirchenlieder auch neues geistliches Liedgut, Lieder aus Israel, Russland und Skandinavien, Opernchöre, Volkslieder, alte Schlager und Chansons.

70 Jahre Chorgeschichte bedeuten für die Sänger auch Erinnerungen an fröhliche Feste und Ausflüge, kauzige Chorleiter und eine fest zusammengewachsene Gemeinschaft. Erika Oehlerking gehörte 50 Jahre lang zu den Aktiven, war dem Chor 1956 beigetreten. Denkt sie zurück, kommt sie ins Schwärmen: „Das hat immer viel Spaß gemacht. Nach den Konzerten haben wir gefeiert. Die ersten Jahre gab es dazu Brotschnitten mit Dosenwurst und Gurken. Wir waren so lustig bei unserem einfachen Essen.“ Mitgründer und Chorleiter Heinz Zadach ist einigen noch in besonderer Erinnerung, soll er doch beim Dirigieren ab und an eingenickt sein. „Ja, das war ein paar Mal, als wir Abendmusik hatten. Dann hat er den Einsatz verpasst“, berichtet Ursula Ridder, von 1965 bis 1995 Mitglied der Sangestruppe.

Diese und weitere Anekdoten werden wohl ausgetauscht, wenn die Sänger sich am 18. Juni treffen. Sie wollen ihren Zuhörern am Abend nicht nur ein gelungenes Konzert beim Gottesdienst darbeiten, sondern zuvor am Nachmittagauch gemeinsam feiern – und natürlich singen.

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