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CDU und SPD sind sich im Ortsrat einig

Neustadt CDU und SPD sind sich im Ortsrat einig

Der Ortsrat Neustadt hat am Mittwochabend Klaus-Peter Sommer (SPD) mit Mehrheit erneut zum Ortsbürgermeister gewählt. Stellvertreter Johannes Laub (CDU) soll nach zwei Jahren übernehmen. Die Vertreter von FDP, AfD und UWG im Ortsrat hatten mehrfach versucht, die Wahl zu vereiteln.

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Klaus-Peter Sommer (rechts) und Johannes Laub nehmen ihre Plätze am Kopf des Ortsratstisches ein.

Quelle: Kathrin Götze

Neustadt. In geheimer Abstimmung fand die Wahl schließlich doch statt. Sommer bekam elf der 15 Stimmen, vier vereinte sein Gegenkandidat Willi Ostermann (UWG) auf sich. CDU-Mann Laub hatte erklärt, nicht als Ortsbürgermeister zu kandidieren. Er trat als Stellvertreter an, bekam zehn Stimmen, seine Gegenkandidatin Inge Müller fünf. CDU und SPD haben je vier Sitze inne, Grüne, UWG und AfD je zwei, die FDP einen.

Laub erläuterte später, CDU und SPD hätten sich auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Er rechne damit, dass Sommer wie vereinbart nach zwei Jahren das Amt abgibt und er selbst es für die folgenden drei Jahre übernehmen kann. "Wir wollten uns für unsere Mehrheiten nicht auf UWG oder AfD verlassen müssen", sagte Laub. Innenstadtentwicklung und Rathaus seien wichtigste Themen der nächsten Jahre, und da habe man entgegengesetzte Ansichten zur UWG.

In der nächsten Sitzung will der Ortsrat eine Arbeitsgruppe einrichten, die festlegt, wie künftig mit den Verfügungsmitteln des Gremiums umgegangen werden soll. Sommer war in die Kritik geraten, weil er die Verwendung dieses Geldes nur selten mit den restlichen Mitgliedern abgestimmt hatte und Abrechnungen erst nach Jahren einreichte.

Die Opposition gab sich empört, verlangte zunächst, die Sitzung zu vertagen. Die Verwaltung signalisierte, das sei nicht möglich. Auch der Antrag, die Sitzung für 14 Tage zu unterbrechen, kam nicht durch. Nach weiterem Geplänkel rief CDU-Mann Dietrich von Dessien, der die Wahlleitung übernommen hatte, zur Ordnung: "Ich hatte mir das hier alles ruhiger vorgestellt", sagte er. "Ich will aber nicht hören, dass jemand von Chaos spricht. Jeder hat das Recht, sich einzubringen."

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Von Kathrin Götze

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